Review

Reviews 7.0

BE'LAKOR

Vessels

Ausgabe: RH 350

Napalm/Universal (55:05)
Dieser Progressive-Death-Fünfer kommt zwar aus Australien, erinnert aber stellenweise an die Frühwerke von skandinavischen Bands wie Opeth und Amorphis und fügt eine Prise unerbittlichen, amerikanischen Progressive Metal hinzu. Vor allem die ausdrucksstarke Gitarrenarbeit befindet sich auf internationalem Niveau, der wenig abwechslungsreiche Grunzgesang wirkt da vergleichsweise wie Beiwerk. BE´LAKOR schichten ihre sieben- bis elfminütigen Kompositionen Stück für Stück auf und wiederholen sich nur selten, was einerseits zu einer mitunter dramatisch zu bezeichnenden Dynamik führt, den Hörer aber selbst nach mehreren Durchgängen ein wenig ratlos zurücklässt. Nur gut, dass diverse Gitarrenmelodien, akustische Verschnaufpausen und Keyboard-Soundscapes der Platte immer wieder dringend benötigte Verschnaufpausen verschaffen. „Vessels“ ist eine musikalisch überzeugende und fantasievolle Achterbahnfahrt, der aber selbst für Prog-Verhältnisse ein Quentchen Eingängigkeit fehlt.

Autor:
Holger Stratmann

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