Review

Reviews 7.5

BAL-SAGOTH

The Power Cosmic

Ausgabe: RH 149

Die Musik der Briten BAL-SAGOTH ist ganz derbe Geschmacksache. Die einen, zu denen auch ich mich zähle, lieben ihre Kombination aus simplen (Black-)Metal-Melodien, symphonischem Keyboard-Bombast und dem vokalen Wechselbad aus krassem Gekreische und pathetischer Märchenonkelstimme. Andere wiederum können mit genau diesen Trademarks herzlich wenig anfangen und stören sich vor allem an der auch auf "The Power Cosmic" wieder alles erschlagenden Keyboard-Dominanz. Stilistisch ist gottlob alles beim alten geblieben. Zwar wurde im Vorfeld eine leichte Änderung des Sounds angekündigt, um die Musik dem neuen, futuristischeren Textkonzept anzupassen. Letztlich beschränkt sich dies jedoch auf einige wenige Keyboardeffekte. Lediglich Sänger Byron hat hier und da eine Extraschippe Schwarzwurzelgekeife draufgepackt, was der Chose insgesamt gut zu Gesicht steht. Einzelne Songs herauszugreifen, erspare ich mir an dieser Stelle. Würde auch wenig Sinn machen, da BAL-SAGOTH-Platten ohnehin als Gesamtkunstwerke zu betrachten sind, die man aufgrund ihrer Nähe zur Klassik beziehungsweise zu Filmsoundtracks à la Basil Poledouris oder auch Vangelis besser am Stück genießen sollte. Kritisch anzumerken bleibt allerdings die Tatsache, daß "The Power Cosmic" insgesamt weniger abwechslungsreich ausgefallen ist als der Vorgänger "Battle Magic" und somit auf Dauer etwas gleichförmig tönt.

Autor:
Andreas Stappert

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