Review

Reviews 6.0

ATROCITY

After The Storm

Ausgabe: RH 280

Napalm/Edel (42:57)

Auch wenn man dem musikalischen Erbe von ATROCITY eher skeptisch gegenübersteht, muss man der Band um Fronthüne Alex Krull zugestehen, sich in ihrer 25-jährigen Geschichte nur selten wiederholt zu haben. Von Death Metal über Gothic bis hin zu Pop-Covern und Neuer Deutscher Härte reicht die stilistische Achterbahnfahrt der Band aus Ludwigsburg. Mit „After The Storm“ greift man nun eine Idee der ´95er EP „Calling The Rain“ auf. Zusammen mit seiner Schwester Yasmin vermischt Krull Ethno, Weltmusik und Metal zu einem geradezu meditativ anmutenden Album, das u.a. mit Percussions, Flöten und orientalischen Instrumenten aufwartet. Fans, die auch weiterhin die Zeiten von „Hallucinations“ oder „Todessehnsucht“ vermissen, werden „After The Storm“ abgrundtief hassen; entspannte Fenchelteetrinker grooven sich aber wahrscheinlich in Ekstase. Quo vadis, ATROCITY?

Autor:
Mike Borrink
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