Review

Reviews 9.0

ARTILLERY

My Blood

Ausgabe: RH 288

Metal Mind/Soulfood (53:35)

Obwohl die Thrash-Metal-Veteranen mit ihrem 2009er Kracher „When Death Comes“ die Latte verflixt hoch gelegt haben, schaffen es die Dänen mit ihrem etwas härteren Nachfolger, das Qualitätslevel zu halten. Hinsichtlich der Vocals können ARTILLERY sogar noch einen Tick zulegen, sprich: Sören Adamsen liefert eine starke Gesangsperformance ab, mit der er seinen Vorgänger, Kultsirene Flemming Ronsdorf, endgültig vergessen machen wird. Ansonsten klingt das sechste Studioalbum der Nordlichter wie ein Mix aus der eingangs erwähnten Scheibe, dem Gesellenstück „By Inheritance“ aus dem Jahre ´90 und etlichen orientalisch anmutenden Gitarrenparts, mit der die Band um die Gebrüder Stützer ihre Rifforgien schon immer gerne aufgepeppt hat. Abgerundet wird das Paradebeispiel aus Melodie und Härte, musikalischem Anspruch und Eingängigkeit von einem blitzsauberen, zeitgemäßen Sound, dem aber auch viele Thrasher vom alten Schrot und Korn ihren Segen geben können.

Anspieltipps: die gut siebenminütige Ouvertüre ´Mi Sangre (The Blood Song)´, das leicht Sabbath/Dio-artige ´Ain´t Giving In´ sowie die Speed-Exkurse ´Dark Days´ und - nomen est omen - ´Thrasher´. Godt gaet, ARTILLERY!

Autor:
Buffo Schnädelbach

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