Review

Reviews 8.0

ARCH ENEMY

Khaos Legions

Ausgabe: RH 289

Century Media/EMI (54:59)

Das achte reguläre Studioalbum von ARCH ENEMY startet mit ´Yesterday Is Dead And Gone´ zwar ordentlich, aber relativ unspektakulär. Dass die, ähem, Mannen um Frontfrau Angela Gossow mehr im Köcher haben als perfekt inszenierten Melodic Death Metal, beweisen sie in den folgenden gut 50 Minuten ein ums andere Mal. Es ist die Balance, die „Khaos Legions“ zu einem richtig guten ARCH ENEMY-Album macht, die Selbstverständlichkeit, mit der das Quintett unterschiedliche Metal-Spielarten wie Power-, Thrash-, Death- und Progressive Metal unter einen Hut zaubert. Neben derbsten Brutalo-Attacken wie ´Cult Of Chaos´, ´Vengeance Is Mine´ (dürften selbst Verehrer des Debüts „Black Earth“ absegnen!) oder dem Slayer-meets-Samael-artigen Düsterbrocken ´Cruelty Without Beauty´ sind es vor allem die mit Top-Refrains ausgestatteten Smasher ´Under Black Flags We March´ und ´No Gods, No Masters´, die für Furore und Fan-Begeisterung sorgen werden. Man hört der ausgesprochen druckvoll und transparent produzierten Platte zu jeder Sekunde an, mit welcher Begeisterung und Detailverliebtheit die Musiker ans Werk gegangen sind. Eine Platte, die unheimlich viel Charakter offenbart, musikalisch über jeden Zweifel erhaben ist und somit die wahrscheinlich beste ARCH ENEMY-Scheibe der Gossow-Ära darstellt. Und das schreibt jemand, der normalerweise die ersten drei Scheiben für das Nonplusultra der Schweden hält.

Autor:
Patrick Schmidt

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