Review

Reviews 8.0

ANVIL

Pound For Pound

Ausgabe: RH 30

Keine Hommage an den Kollegen Kühnemund, sondern ein echtes ANVIL-Album ist "Pound For Pound" geworden. "Strength Of Steel" war ja eine nette LP, aber kein Vergleich zu Scheiben wie "Metal On Metal" oder "Forged In Fire" Nun, diesmal haben ANVIL sprichwörtlich ihr ganzes Gewicht in die Waag(schal)e geworfen (siehe Cover) und gehen als Sieger hervor! Der Opener 'Blood On The Ice' geht zum Beispiel volles Pfund in die Knochen, vor allem der mörderische Drum- und der eigenwillige Gitarrensound erinnern an beste ANVIL-Zeiten. Dazu kommt die ungewöhnliche Art von Pfundskerl Lips, Songs zu schreiben. Im Gegensatz zum Vorgänger wird man bei "Pound For Pound" auf der Suche nach härteren Nummern schnell (p)fündig: 'Tee Jam', 'Safe Sex' (ein Loblied auf Pariser - so etwas kann wirklich nur einer schreiben!), 'Brain Burn' und 'Machine Gun' sind wirklich heavy. Einziger Ausfall ist das schwerfällige 'Senile King', aber das fällt nicht weiter ins Gewicht. Wer ANVIL früher mochte, kann hier zugreifen und seinen Geldbeutel erleichtern. Acht Pfund, äh, Punkte.

Autor:
Holger Stratmann

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