Review

Reviews 8.0

ANVIL

Plenty Of Power

Ausgabe: RH 166

(45:46) Hach, was soll ich groß sagen? Die kanadischen Holzfäller haben eine neue Platte raus, und wo ANVIL draufsteht, da ist auch Old School-Metal drin. Das war schon immer so, und daran wird sich in den nächsten 20 Jahren wohl (hoffentlich) auch nichts mehr ändern. Basta! Diesmal haben sich Lips und Co. zur Abwechslung sogar die Kritik einiger zerknirschter Fans zu Herzen genommen, denen die letzten Releases eine Spur zu thrashig ausgefallen waren. Im Klartext heißt das, dass der sonst mit qualmenden Socken die Doublebass bis zum Anschlag durchtretende Robb Reiner meist vom Gas runtergeht und die Band groovig knarzenden Midtempo-Rockern den Vorzug gibt. Auch nicht schlecht! 'Groove Science' und 'The Creep' hauen jedenfalls gut ins Mett. Der Opener und Titeltrack dagegen steht in der Tradition von Abrissbirnen wie 'Metal On Metal' oder 'Forged In Fire', während es bei 'Pro Wrestling', 'Disgruntled' oder 'Real Metal' dann doch etwas schneller bzw. härter zur Sache geht. Obwohl das hohe Energielevel der letzten drei Alben nicht ganz erreicht wird und die Jungs diesmal keinen Übersong vom Kaliber 'Dr. Kevorkian' oder 'No Evil' am Start haben, ist "Plenty Of Power" eine basisnahe und abwechslungsreiche Angelegenheit geworden, der man sich zumindest als Fan der ersten Stunde bedenkenlos hingeben darf. Balladen und Keyboards sucht man hier jedenfalls vergeblich. Merke: It will never break and it will never bend, the anvil was forged in fire!

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