Review

Reviews 7.0

ANGELUS APATRIDA

The Call

Ausgabe: RH 300

(44:38)

Century Media/EMI

Auch auf ihrem vierten Album verschreiben sich ANGELUS APATRIDA dem Old-School-Thrash, der im modernen Soundgewand dargeboten wird und damit am ehesten für Fans des Spätwerks von Exodus und Testament geeignet ist. Fronter Guilermo schreit auf „The Call“ etwas hysterischer (Mille lässt grüßen) und vernachlässigt dafür die cleanen Gesänge à la ´Of Men And Tyrants´, die auf dem Vorgänger „Clockwork“ noch zu einem der Markenzeichen der Band zählten. Dafür gibt es diesmal eine Judas-Priest-Hommage in Form von ´It´s Rising´. Die große Krux dieser Band ist das Songwriting: ANGELUS APATRIDA wollen in jeder Komposition verdammt viel, kommen aber selten auf den Punkt. So gibt es, ähnlich wie auf „Clockwork“, nur wenige Hits und viel schmückendes Beiwerk, das zwar gute Riffs beinhaltet und rasant dargeboten wird, aber einfach nicht hängen bleiben will. Dass „modern“ nicht gleich „steril“ bedeutet, müssen die Spanier in Bezug auf den Sound ebenfalls noch lernen.

Autor:
Ronny Bittner

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