Review

Reviews 8.5
Death Metal

AMON AMARTH

Berserker

Label: Columbia/Sony
Dauer: 57:03
Ausgabe: RH 384

Den Hammer Mjölnir kann zwar nur Thor selbst schwingen, bei „Berserker“ entsteht allerdings der Eindruck, AMON AMARTH hätten die Erlaubnis des Donnergottes, uns mit dem Ding eine neue Hit-Granate vor den Latz zu knallen. Auch wenn Growl-König Johan Hegg & Co. im Großen und Ganzen ihrer Linie treu bleiben und u.a. mit ´Shield Wall´ und ´Crack The Sky´ bandtypische Midtempo-Nummern abliefern, die einem auch nach Tagen nicht aus dem Kopf gehen, sind die Schweden bei genauerem Hinhören für einige Überraschungen gut. Wer hätte etwa mit einem Akustikgitarren-Intro beim Opener ´Fafner´s Gold´, einem Piano-Fade-out (´Valkyria´) oder einem clean singenden Frontmann (´Ironside´) gerechnet? Zudem lassen die Nordmänner ihre klassischen Heavy-Metal-Wurzeln gerade in den Gitarrenläufen (´Raven´s Flight´, ´Mjölner, Hammer Of Thor´) noch deutlicher zutage treten. Weiterentwicklung, Wiedererkennungswert, Wikingerhymnen und fette Produktion - was will man von einer AMON AMARTH-Platte mehr?

Autor:
Alexandra Michels
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