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REVIEW 10.0 14.11.2001

(Album des Monats, RH 175, 2001)

BOLT THROWER - Honour - Valour - Pride

Ist die Rede vom Musikgeschäft, dann ist auch die viel zitierte Schnelllebigkeit ein bestimmendes Thema. Auch im Metal, selbst wenn wir das manchmal nicht wahrhaben wollen. Spätestens ab diesem Moment denken wir gern an die Ausnahmen von der Regel. Wir denken an Bands, die mitten in diesem Zirkus agieren und doch irgendwie nicht dazugehören. Bands, die wirklich haargenau das praktizieren, was sie predigen. Bands, die über viele Jahre hinweg auf allerhöchstem Niveau Musik zelebrieren, und zwar zeitlose Musik. Womit wir folgerichtig bei BOLT THROWER angelangt wären. Seit ihrem zweiten Studioalbum ?Realm Of Chaos? - und das ist satte zwölf Jahre her - zeigt die englische Todesmetall-Institution mit beeindruckender Vehemenz, dass es durchaus möglich ist, einen eng eingegrenzten stilistischen Raum so sehr mit kreativem Leben auszufüllen, dass von Stillstand nie die Rede sein kann, selbst wenn dieser Raum zu platzen droht. Und immer wieder, von Album zu Album, treten BOLT THROWER den Beweis an, dass es trotz einer fantastischen Vorgängerscheibe stets noch Nuancen gibt, um die man seinen Sound noch explosiver, packender, ausgefeilter, souveräner und vor allem noch heavier gestalten kann - ohne sich unter dem Deckmantel der Weiterentwicklung von seiner musikalischen Vergangenheit zu entfernen. ?Mercenary?, das sechste Album von Gavin, Barry, Jo & Co., war deren bis dato vollkommenstes Werk und somit eine ungeheure Messlatte. Mit ?Honour - Valour - Pride? haben sie aber erneut einen Genre-Weltrekord aufgestellt. Fetter produziert als je zuvor, ja sogar als alle maßgeblichen Todesstahl-Alben zuvor, und zwar erneut im Do-it-yourself-Verfahren, durchbrechen die Riffs Betonwände, wummert und pumpt Jos Bass so druckvoll, wie man es noch nicht kannte, kracht das Drumset allumfassend. Die Stücke orientieren sich ganz offensichtlich an ?Mercenary?. So könnte beispielsweise das obergroovende ´K-Machine´ eine Fortsetzung des Titelsongs der letzten Scheibe sein, ´7th Offensive´ erinnert wiederum an den sehr melodiösen Brecher ´No Guts No Glory´. Aber: Auch wenn es Band-Worshipper Albrecht nicht wahrhaben will; auf ?Mercenary? waren nicht alle Nummern von höchstem Niveau. Der Genuss des aktuellen Meisterwerks, bei dem erneut das tonnenschwere Midtempo überwiegt, schmerzt hingegen beinahe schon, weil der Hörer ständig unter Starkstrom steht - denn es gibt keine einzige kreative Pause. Fürstliche Feger von Anfang bis Ende machen ?Honour - Valour - Pride? zu einer der größten Death Metal-Scheiben aller Zeiten, denn noch nie zuvor kam unbändige Kraft derart geballt ins Wohnzimmer. Maßgeblichen Anteil daran hat David Ingram, die in des Kritikers Ohren vermeintliche Achillesferse des Panzerkommandos. Der Ex-Benediction-Growler hat einen Stil irgendwo zwischen seiner eigenen Vergangenheit und dem übermächtigen Karl Willets gefunden, grunzt durchgehend songdienlich und die Songs bereichernd - und wurde am Pult schlussendlich clever ins Soundgewand gestrickt. Es war mir eine Ehre, dieses monumentale Zeugnis härtester Musik besprechen zu dürfen.

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REVIEW 9.5 19.09.2001

(Album des Monats, RH 173, 2001)

KREATOR - Violent Revolution

In Sachen KREATOR bin ich eigentlich der denkbar intoleranteste Hörer und Kritiker, denn nach ”Pleasure To Kill” (1986) hat mich die Band von Album zu Album immer weniger interessiert - und das jüngste Liebäugeln mit düster-rockendem, glattem Anspruch auf ”Endorama” rief bei mir allenfalls nur Gähnen hervor. Insofern konnte ich der Band genauso gleichgültig gegenübertreten wie einem mir gänzlich unbekannten Newcomer. Jetzt aber, nach dem circa 20. Durchlauf von ”Violent Revolution”, gibt es für mich zur Zeit fast nur einen Bandnamen, den ich voller Inbrunst ausrufe, wenn es um ungezügelte Power, Aggression, Wut und Spielfreude geht. Hölle! Dieses Album ist ein Killer! KREATOR - oder besser: Bandkopf Mille - haben wieder Blut geleckt, sich endlich zu ihrer Thrash-Vergangenheit bekannt - und transportieren diese mit sagenhafter Leichtigkeit in die Gegenwart. Die Basis von ”Violent Revolution” ist Thrash in seiner ungezügelten, rohen Form. Erweitert wird dieser Sound mit zeitgemäßem, rifflastigem Metal. Das finale Gebräu tritt mächtig Arsch, ist aber trotz aller spontanen, frischen Angriffslust höchst niveauvoll und vielschichtig. Dies hat man ganz offensichtlich dem neuen Gitarristen Sami Yli-Sirniö zu verdanken, der ein höchst interessantes, eigenes Melodie- und Technikverständnis in die Band einbringt. In klanglicher Hinsicht kann man die Scheibe als modernes Turbo-Kraftpaket bezeichnen - Andy Sneap hat aus einer deutschen Band eine universelle Powermaschine gemacht, ohne dabei den Namen KREATOR und dessen Historie zu ignorieren. Was diese Band heutzutage so ungemein wertvoll macht, ist aber vor allem die Fähigkeit zu dauerhaft hoher Qualität: Auf diesem Album versteckt sich nicht ein einziger Blender. Der Ohrgasmus ist von Dauer - seien es Hochgeschwindigkeitskracher wie ´Reconquering The Throne´ und ´All Of The Same Blood´ oder fürstliche Midtempostücke mit Genre-Hitcharakter (´Violent Revolution´ und mein persönliches Highlight ´Ghetto War´). Die Glanzleistung aus Essen gibt mir persönlich mehr als das alles andere als schwache neue Album von Destruction. Auch ”God Hates Us All” kann nicht wirklich dagegen anstinken.

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REVIEW 9.0 22.08.2001

(Album des Monats, RH 172, 2001)

DESTRUCTION - The Antichrist

Nach dem (auch von uns) überbewerteten 2000er Comeback-Scheibchen „All Hell Breaks Loose“ haben sich DESTRUCTION gewaltig am Riemen gerissen und mit „The Antichrist“ einen in allen Bereichen stärkeren Nachfolger eingespielt: Das Songmaterial klingt um einiges wütender und aggressiver als das des Vorgängers, die Band präsentiert sich wie eine echte Einheit (was sicher auch an den vielen Live-Shows des letzten Jahres liegt), Gitarrist Mike wirkt viel inspirierter als auf „All Hell Breaks Loose“, und die Produktion klingt diesmal - obwohl wieder Peter Tägtgren an den Reglern saß - nicht gewollt-modern. Das liegt wohl in erster Linie an der Tatsache, dass die Gitarre weniger verzerrt und schrill, dafür aber voller und heavier rüberkommt. Diesmal ist DESTRUCTION der Spagat zwischen dem kultigen Achtziger-Thrash-Sound und zeitgemäßen (Black Metal-)Anklängen tatsächlich gelungen; hier wird sowohl der in Ehre ergraute Maniac als auch der wild um sich thrashende Nachwuchs bedient. Und der musikalische Inhalt passt zur Verpackung wie die Faust aufs Auge: Angefangen beim klasse Opener ´Thrash Till Death´ (mit kultigen Textzeilen wie „They can´t break our will, we´ve got the pleasure to kill, we´re bonded by blood and slowly we rot...“; auch nachzuhören auf der neuen Dynamit-CD) bis zum abschließenden Nackenbrecher ´The Heretic´ werden absolut keine Kompromisse gemacht. Selten haben DESTRUCTION so wütend und bissig geklungen wie auf dieser Scheibe; nicht mal den Vergleich mit den alten Klassikern müssen die Jungs scheuen. Im Gegenteil: Ich bin mir sicher, dass Granaten wie ´Nailed To The Cross´, ´Godfather Of Slander´ oder ´Thrash Till Death´ bald einträchtig neben ´Mad Butcher´, ´Invincible Force´ und ´Eternal Ban´ im Live-Set der Band stehen werden. Kurz und gut: Dies ist das ECHTE Destruction-Comeback!

REVIEW 9.5 25.07.2001

(Album des Monats, RH 171, 2001)

JAG PANZER - Mechanized Warfare

Gerade mal ein Jahr nach der gutklassigen, in sämtlichen einschlägigen Gazetten völlig zu Recht abgefeierten Macbeth-Vertonung „Thane To The Throne“ legen die Colorado-Metaller schon wieder nach - und die Meßlatte für die Konkurrenz verdammt hoch. Während das eingangs genannte Opus mehrere Durchläufe benötigte, setzen sich die zehn auf „Mechanized Warfare“ verewigten Songs sofort in den Gehörgängen fest. Der auf der RH-CD enthaltene Opener ´Take To The Sky´, der von einem genialen Killerriff angeschobene, flotte Kracher ´Frozen In Fear´ und die von einem superben Aufbau profitierende, mächtige Halbballade ´The Unworthy´ stehen allesamt am Anfang und rechtfertigen allein schon den Kauf dieser metallischen Wundertüte, die mit dem Stampfer ´The Silent´, der Hymne ´Cold Is The Blade´, dem kraftvollen Banger ´Power Surge´ und dem episch-orchestral gehaltenen Abschlusstrack ´All Things Renewed´ weitere Volltreffer am Start hat. Das instrumental makellos inszenierte Geschehen wird von fetten Gitarren und ebensolchen Hooks dominiert und von Harry Conklins Götterstimme kongenial veredelt und abgerundet. Voll der Hammer! Es gibt nun wirklich nicht viele Bands, die es schaffen, Old School-Mucke in ein Soundgewand zu packen, das modernen Ansprüchen vollauf genügt, ohne gleichzeitig ihrer Credibility verlustig zu gehen. JAG PANZER gehören definitiv zu den wenigen Auserwählten und haben sich ihren Platz im Metal-Olymp längst gesichert. Und den wird ihnen nach diesem Geniestreich - der für meinen Geschmack bislang besten Metal-Scheibe des Jahres - in diesem Jahrtausend eh keiner mehr streitig machen. Ergo: Kaufzwang für alle Aufrechtgehenden!

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REVIEW 9.5 27.06.2001

(Album des Monats, RH 170, 2001)

ICED EARTH - Horror Show

Nein, ICED EARTH reihen sich nicht in die lange Liste der namhaften Acts ein, die ihren Fans Mogelpackungen verkaufen (Scorpions, Metallica) oder von ihren eigenen Meilensteinen erschlagen werden (Priest, Savatage). ICED EARTH wissen, was sie ihren Fans schuldig sind, und machen trotzdem nicht den Fehler, „The Dark Saga, Vol. III“ zu veröffentlichen. „Horror Show“ ist eine stilistische Weiterentwicklung und gleichzeitig der vorläufige Karriere-Höhepunkt für ICED EARTH. Der Demons & Wizards-Abstecher hat hörbare Spuren im Songwriting von Jon Schaffer hinterlassen, was sich besonders in den aufwendigeren Arrangements und den Blind Guardian-inspirierten, bombastischen Chören (´Dracula´, ´Ghost Of Freedom´, ´Damien´) ausdrückt. Dadurch klingen ICED EARTH, wie es Frank in seinem Interview weiter vorne im Heft ausdrückt, „europäischer“, was möglicherweise einzelne Fans irritieren wird, der Band aber gleichzeitig das letzte Quentchen Klasse verleiht, um zu den ganz Großen der Szene aufzuschließen. Ich bin mir absolut sicher, dass es ICED EARTH gelingen wird, ihren Status mit „Horror Show“ gewaltig auszubauen! Hier stimmt einfach alles: Geniale Ohrwürmer wie ´Dracula´ stehen einträchtig neben abwechslungsreichen Nackenbrechern wie ´Jeckyl & Hyde´ oder kunstvoll gestalteten Epen wie ´The Phantom Opera Ghost´ (mit toller Gastsängerin), und weit und breit ist kein einziger Durchhänger in Sicht! Wie auch? Schließlich haben ICED EARTH weder den Sänger (Matt Barlow ist schon längst reif für die Champions League!) noch den Songwriter gewechselt, und so dürft ihr euch auf Riffsalven bis zum Umfallen freuen! Kurz und gut: ICED EARTH haben sich mit "Horror Show" quasi neu erfunden und selbst übertroffen! Wer auf traditionellen, epischen Metal ohne jede Trendanbiederung steht, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Für mich das bisher beste Album des Jahres!

REVIEW 9.0 23.05.2001

(Album des Monats, RH 169, 2001)

STABBING WESTWARD - Stabbing Westward

STABBING WESTWARD standen atmosphärischen Elektro-Rock-Bands wie Filter oder NIN immer schon näher als beispielsweise einem Krach-Kommando wie Ministry. Mit ihrem vierten Album verabschieden sich die Chicagoer nun endgültig vom Industrial-Ballast und gehen noch einen großen Schritt weiter in die ruhige Richtung: Die Tribal-Passagen wurden komplett verbannt, die Synthies sind dezenter und unterstreichen nur noch mit warmen Sounds die jeweilige Stimmung, die Gitarren sind eher verträumt als rockig und fügen sich songdienlich ins Gesamtbild ein, und Christopher Halls zutiefst emotionaler Gesang steht noch mehr als bisher im Vordergrund. Dieser auf das Wesentliche reduzierte Sound enttäuscht zunächst etwas, weil er vermeintlich langweiliger wirkt; doch mit jedem Hören wächst er. Mehr und mehr. Die subtilen Songs besitzen nämlich dermaßen viel Potenzial, dass sie ihre Wirkung auch (oder besser: nur) so entfalten. Im Mittelpunkt stehen ausschließlich die wunderschönen Melodien und die melancholische Atmosphäre - geradezu hypnotisch! Passend dazu gibt es nachdenkliche Texte, die sich beispielsweise mit gefühlsmäßiger Distanz in einer Beziehung (´So Far Away´), der Depression nach dem Orgasmus (´Wasted´: „I try to fuck my loneliness away“) und der Wahrhaftigkeit von Gefühlen (´Happy´) auseinandersetzen. Der absolut zeitlose Düster-Rock besitzt enorm viel Tiefgang und macht diesen nicht ohne Grund selbstbetitelten Neuanfang ohne Wenn und Aber zum Album des Monats! Bleibt nur zu hoffen, dass die neue Plattenfirma das enorme Potenzial erkennt und sich für die bislang sträflich unterbewertete Band entsprechend ins Zeug legt.

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REVIEW 9.5 25.04.2001

(Album des Monats, RH 168, 2001)

STEEL PROPHET - Book Of The Dead

(40:52) Okay, die Produktion ist 'n bisschen schwach auf der Brust. Und wenn man jetzt noch zugibt, dass sich 'Church Of Mind' eher unspektakulär seinen Weg durch die Speaker bahnt, hat man auch schon alle Kritikpunkte angebracht. STEEL PROPHETs fünfte Scheibe (EPs und Compilations nicht mitgerechnet) lässt jeden echten Metaller mal wieder Zombie-like vor dem noch nicht geöffneten Plattenladen verzweifelt an der Fensterscheibe kratzen, bevor er endlich sein Exemplar in den Händen hält. Dabei gehen Kachinsky & Co. diesmal noch einen Tick Maiden-mäßiger als gewohnt zur Sache, was vor allem beim superben 'Escaped' hörbar wird, das noch nicht Eingeweihte auf der beiliegenden Dynamit-CD anchecken können. 'When Six Was Nine' ist der vielleicht eingängigste Track, den die Jungs bisher fabriziert haben, 'Burning Into Blackness' eine famose Halbballade, die vor allem Mikro-Knuddelbär Rick Mythiasin genügend Spielraum gibt, um sich zu entfalten, die Gitarren von 'Tragic Flaws' hätten auch Murray/Smith (Maiden) oder Matheos/Aresti (Fates Warning) nicht besser hinbekommen, und mit 'Ruby Dreams (Faith And Hope)' findet sich eine tolle neue Version des "The Goddess Principle"-Krachers auf der CD. Da der Rest nicht nennenswert abfällt, sind hier weitere Worte überflüssig. STEEL PROPHET sind eine der ganz wenigen Bands, deren gesamtes Schaffenswerk nicht einen einzigen Durchhänger kennt. Es ist an der Zeit, dies zu honorieren. Wer auch nur ansatzweise etwas mit Bands wie Maiden oder den alten Fates Warning anfangen kann, MUSS hier einfach zugreifen und eine neue Lieblingsband entdecken. Alle anderen bewegen sich sowieso schon seit einigen Minuten sabbernd wie Untote Richtung Stadtmitte, um das Ding grunzend und hechelnd abzugreifen. Aber das hatten wir ja schon...

REVIEW 9.0 21.03.2001

(Album des Monats, RH 167, 2001)

THRESHOLD - Hypothetical

(56:04) Einige Stimmen kündigten bereits im Vorfeld an, dass das mittlerweile fünfte Scheibchen von "Britain's finest in Progressive Metal" nur knapp hinter dem herausragenden Debüt "Wounded Land" ins Ziel einlaufen würde, und nach mehreren Durchläufen neige ich dazu, mich dieser Meinung anzuschließen. Zumal es die Mannen um den sympathischen Gitarristen Karl Groom und den mittlerweile voll in die Band integrierten Ex-Sargant Fury-Shouter Andrew MacDermott hundertprozentig geschafft haben, den schon seit Jahren angestrebten, perfekten Mix aus anspruchsvollem Songwriting, einer gesunden Portion Härte und griffigen, einprägsamen Melodien zu finden. Der wohl zwingendste Beleg für diese These sind die eröffnenden Klopfer 'Light And Space' und 'Turn On Tune In', die - von einem glasklaren, transparenten Sound veredelt - fett aus den Boxen rauschen und deren göttliche Refrains mir schon seit Wochen nicht mehr aus dem Ohr gehen. Nur geil! Weiter geht's mit dem erstaunlich heavy durchstartenden und clever arrangierten ersten Longtrack 'The Ravages Of Time', der bis zur letzten Sekunde fesselt und mit dem von einem ungemein spannend inszenierten Aufbau und atmosphärischen Mittelteil profitierenden Elfminüter 'Narcissus' einen ebenbürtigen "Kumpel" zur Seite gestellt bekommt. Jawoll! Das ist exakt der Stoff, den sich viele von der neuen Savatage (die mir übrigens gut gefällt!) erhofft hatten. Da das restliche Material locker den Standard der letzten zwei Scheiben hält und lediglich die dick auftragende, zuckersüß klingende Ballade 'Keep My Head' qualitativ etwas abfällt (Quatsch, das ist der hochverdiente zehnte Punkt, der unter deiner Rezi zu diesem Götteralbum leider fehlt - mb), fällt es mir leicht, für "Hypothetical" eine Kaufempfehlung auszusprechen.

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