Review

Reviews 6.5

AETERNITAS

Tales Of The Grotesque

Ausgabe: RH 374

Massacre/Soulfood (48:14)
Nach ihrer Beschäftigung mit Edgar Allan Poes „Der Untergang des Hauses Usher“ vor zwei Jahren machen AETERNITAS weiter auf Alan Parsons Project und kleiden einschlägige Werke des Horrorpioniers in ein Symphonic-Metal-Gewand. Anders als etwa die Österreicher Edenbridge lassen es die Norddeutschen dabei nicht an Härte (die Gitarren haben gegenüber dem Plastikorchester Vorfahrt) missen, auch wenn sich „Tales Of The Grotesque“ letzten Endes in gängigen Bahnen abspielt und man das dünne, gespreizte Stimmchen von Frontmann Oliver neben dem starken Organ seiner Partnerin Julia Marou verschmerzen könnte. Nichtsdestoweniger gefällt die Scheibe in ihrer kompakten Art mit vielen richtig guten Refrains, bietet nicht die plumpsten Melodien und versetzt auf angenehme Weise in Zeiten zurück, als Nightwish „Oceanborn“ herausbrachten. Fandet selbst ihr Kutten damals alle geil, oder?

Autor:
Andreas Schiffmann

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