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REVIEW 8,5 24.07.2019

(Album des Monats, RH 387, 2019)

SUICIDAL ANGELS - Years Of Aggression

SUICIDAL ANGELS stehen schon immer für erstklassigen Thrash Metal. Genauso kontinuierlich wird den Griechen ein Mangel an Eigenständigkeit vorgeworfen. Dass übermäßige Innovation im Thrash seit jeher nach hinten losgeht, wird dabei gern vergessen. Oder aber es meckern nur Leute rum, die die Essenz dieses Genres eh nicht kapiert haben. Und die lautet nun mal geile Riffs, Tempo, Energie und 'ne gewisse Fuck-off-Attitüde. Natürlich ist „Years Of Aggression“ von diversen alten Heldentaten inspiriert. Aber eine Mischung aus, sagen wir mal: Slayer, Kreator und Xentrix, die diverse Alben der Vorbilder LOCKER aussticht, ist einfach so was von fuck-geil, dass einem jeder leidtun kann, der dieses superb produzierte Edel-Thrash-Paket nicht umgehend in seine Sammlung packt. Es wird wirklich Zeit, die Genre-Hackordnung nicht nach Alter, sondern nach Qualität zu sortieren! DISKOGRAFIE Armies Of Hell (EP, 2006) Eternal Domination (2007) Sanctify The Darkness (2009) Dead Again (2010) Bloodbath (2012) Divide And Conquer (2014) Division Of Blood (2016) Years Of Aggression (2019) LINE-UP Nick Melissourgos (v./g.) Gus Drax (g.) Aggelos Lelikakis (b.) Orpheas Tzortzopoulos (dr.) DIE PATEN Wer mit den folgenden Bands etwas anfangen kann, dürfte auch an „Years Of Aggression“ Gefallen finden: Kreator * Slayer * Destruction * Exodus * Hatriot * Legion Of The Damned * Dark Angel * Havok * Xentrix * Overkill * Warbringer * Whiplash * Exumer * Angelus Apatrida * Evile * Demolition Hammer * Sodom * Testament * Metallica * Death Angel

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REVIEW 8.5 24.07.2019

(Dynamit, RH 387, 2019)

POTENTIAL THREAT SF - Threat To Society

Die seit 1986 existenten Bay-Area-Thrasher POTENTIAL THREAT (später kam noch der Zusatz „SF“ für San Francisco hinzu) sind seit jeher ein Geheimtipp für alle Underground-Thrasher. Dass es die Band im Vergleich zu ihren Artgenossen von Metallica, Testament, Exodus oder auch Death Angel nie gepackt hat, liegt wahrscheinlich hauptsächlich darin begründet, dass man Ende der Achtziger nach zwei Demos nicht sofort gesignt wurde. So vergingen die Jahre, ehe man 2009 mit dem ersten Full-length-Werk „A New Threat Level“ aufwarten konnte, auch weil die beiden Noble-Brüder Kenny (dr.) und Mike (v./g.) nie aufgaben und die Band nach wie vor mit sehr viel Herzblut betreiben. Verstärkt durch Death-Angel-Bassist Damien Sisson, ist „Threat To Society“ garantiert das bislang ausgereifteste und beste Werk der Westküsten-Thrasher. Das geniale Uptempo-Riffing ist deutlich von Exodus und den frühen Metallica geprägt und macht Songs wie den formidablen First-Class-Banger ´Raise Your Fist´ zu absoluten Thrash-Granaten. Ein derart rootsbezogenes Bay-Area-Werk wie „Threat To Society“ hat man in den letzten Jahren selten zu Gehör bekommen. Das Quartett ist technisch voll auf der Höhe, und die beiden Gitarristen schütteln sich wahrlich ein Sahne-Riff nach dem anderen aus dem Ärmel. Das Teil hier ist auf 500 Stück limitiert und für schlappe 14 Euro (inklusive Porto) unter $(LEhttp://www.ragnaroek-records.de:www.ragnaroek-records.de|_blank)$ zu erwerben. Thrash ´til death!

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REVIEW 7.0 24.07.2019

(Dynamit, RH 387, 2019)

DESTRUCTION - Born To Perish

Eins muss man ihnen lassen: DESTRUCTION schaffen es immer wieder, im Vorfeld einer Album-Veröffentlichung hohe Erwartungen zu schüren. Diesmal sind die Trümpfe im Ärmel die Line-up-Aufstockung um Drum-Granate Randy Black und ganz besonders den zweiten Gitarristen Damir Eskić. Wobei wir ein doppeltes Gitarrengespann bei DESTRUCTION früher schon mal hatten, und zumindest ältere Semester wissen, dass Urmitglied Mike Sifringer eigentlich keine Verstärkung braucht. Es gibt auf „Born To Perish“ immer wieder verdammt geile Riffs, und ein ums andere Mal kriegt man echt das große Zappeln in sämtlichen Gliedmaßen. Ebenso häufig versanden diese Ideen jedoch in einer gewissen Schludrigkeit. Nehmt zum Beispiel den eröffnenden Titelsong: schniekes Riffing, sehr cooler Übergang vom eröffnenden Midtempo zum Thrash-Beat. Ab der Mitte mäandert das Stück jedoch für ´ne Weile ziemlich uninspiriert durch die Gegend. Auch bei anderen Songs sind Refrains und eingestreute Zwischenparts ein Stück schwächer als Strophen und Leads (´Inspired By Death´, ´Betrayal´, bei ´We Breed Evil´ ist´s amüsanterweise genau umgekehrt), was auf ein „Wow!“ immer wieder ein „Schade aber auch...“ folgen lässt. Und balladeske Passagen wie in ´Butchered For Life´ haben bei Schmier & Co. eh noch nie funktioniert. „Born To Perish“ könnte in entschlackter Version ein echter Hammer sein (bestes Beispiel ist das gut auf den Punkt bretternde ´Tyrants Of The Netherworld´), ist in dieser Form aber mit nicht so wirklich geilen Ideen überladen. Weniger ist bei DESTRUCTION schon immer mehr gewesen. Egal, ob es die Zahl der Riffs und Songteile oder die der Gitarristen ist.Eins muss man ihnen lassen: DESTRUCTION schaffen es immer wieder, im Vorfeld einer Album-Veröffentlichung hohe Erwartungen zu schüren. Diesmal sind die Trümpfe im Ärmel die Line-up-Aufstockung um Drum-Granate Randy Black und ganz besonders den zweiten Gitarristen Damir Eskić. Wobei wir ein doppeltes Gitarrengespann bei DESTRUCTION früher schon mal hatten, und zumindest ältere Semester wissen, dass Urmitglied Mike Sifringer eigentlich keine Verstärkung braucht. Es gibt auf „Born To Perish“ immer wieder verdammt geile Riffs, und ein ums andere Mal kriegt man echt das große Zappeln in sämtlichen Gliedmaßen. Ebenso häufig versanden diese Ideen jedoch in einer gewissen Schludrigkeit. Nehmt zum Beispiel den eröffnenden Titelsong: schniekes Riffing, sehr cooler Übergang vom eröffnenden Midtempo zum Thrash-Beat. Ab der Mitte mäandert das Stück jedoch für ´ne Weile ziemlich uninspiriert durch die Gegend. Auch bei anderen Songs sind Refrains und eingestreute Zwischenparts ein Stück schwächer als Strophen und Leads (´Inspired By Death´, ´Betrayal´, bei ´We Breed Evil´ ist´s amüsanterweise genau umgekehrt), was auf ein „Wow!“ immer wieder ein „Schade aber auch...“ folgen lässt. Und balladeske Passagen wie in ´Butchered For Life´ haben bei Schmier & Co. eh noch nie funktioniert. „Born To Perish“ könnte in entschlackter Version ein echter Hammer sein (bestes Beispiel ist das gut auf den Punkt bretternde ´Tyrants Of The Netherworld´), ist in dieser Form aber mit nicht so wirklich geilen Ideen überladen. Weniger ist bei DESTRUCTION schon immer mehr gewesen. Egal, ob es die Zahl der Riffs und Songteile oder die der Gitarristen ist.

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