16.05.2018 13:00

Five Finger Death Punch: Ivan Moody spricht über Alkoholsucht

Five Finger Death Punch

Nahm den Tod billigend in Kauf: Ivan Moody (2.v.l.)

FIVE FINGER DEATH PUNCH-Frontmann Ivan Moody redete in einem Interview mit dem Radiosender "Razor 94.7" über den harten Kampf gegen seine Alkoholabhängigkeit und gab in diesem Zuge preis, dass er es in Kauf nahm, an seiner Sucht zu sterben. Der Musiker sprach offen über seine Isolation und den daraus resultierenden Griff zur Flasche:

"Ich lebte im Tourbus oder in Hotelzimmern und im Flugzeug. Keine Freundinnen, keine Familie. Meine Kinder bedeuten alles für mich, und ich konnte sie nie sehen. Ich verpasste jede Menge Momente und Jahre mit ihnen. Und so lachte die Flasche mich an, wenn man das so sagen kann. Das war die einzige Sache, für die ich eine Garantie hatte. Wenn ich betrunken war, wusste ich, dass mein Leben enden würde. Ich plante das sogar. Eines Tages würde ich nicht mehr aufwachen oder einen Anfall haben und sterben. Ich fühlte mich damit zufrieden, denn ich wusste, was passieren würde. Jetzt, da ich nüchtern bin, weiß ich nicht, wie ich weitermachen soll - und das ist verdammt beängstigend. ich habe viele Abhängige getroffen, denen es genauso geht."

Dementsprechend hart war für Moody auch der Entzug: "Ich konnte nicht laufen, ich konnte nicht allein aufs Klo gehen, ich konnte keine Zigarette rauchen. Ich war angepisst, weil ich noch am Leben war."

Am 18. Mai veröffentlichen FIVE FINGER DEATH PUNCH ihr neues Album "And Justice To None".