ReviewGame

Kategorie
Game 
Heft
RH #308 
Titel
HITMAN: ABSOLUTION 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.0 

(Square Enix) (PC; USK 18)
Ganze sechs Jahre ist der letzte Abstecher in das vom dänischen Entwicklerteam IO Interactive geschaffene “Hitman”-Universum her. Eine derart lange Pause zwischen zwei Fortsetzungen ist in der eigentlich sehr schnelllebigen Videospiel-Branche, in der die Zielgruppe mitunter schnell mal „entwächst“, zwar nicht üblich, hat „Absolution“ jedoch sichtbar gutgetan. Nicht nur, dass Grafik, Detailverliebtheit und Vertonung durchweg atemberaubend gut geworden sind, der neueste Spross der „Hitman“-Reihe glänzt zudem auch noch mit dem bisher besten, weil abwechslungsreichsten Leveldesign der gesamten Seriengeschichte.
Der Spieler schlüpft einmal mehr in die Rolle des kahlgeschorenen Auftragskillers Nummer 47, der direkt zu Beginn des Spiels gezwungen ist, seine bisherige Kontakt- und Vertrauensperson Diana um die Ecke zu bringen. In der Folge sagt sich Nummer 47 von seiner ehemaligen Meuchelmörder-Organisation los und selbiger den Krieg an. Selbstredend, dass im Laufe des anschließenden Feldzuges der eine oder andere Finsterling sein virtuelles Leben auf eher unschöne Weise lassen muss.
In Sachen Auftragsmord gibt sich Nummer 47 kreativ wie eh und je, dem Spieler steht es vollkommen frei zu entscheiden, auf welche Art und Weise er seine Opfer aus dem Weg räumen möchte. „Hitman: Absolution“ setzt dem geneigten Gamer einen wahren Sandkasten an Möglichkeiten vor: Plumpe Exekution, hinterlistiges Vergiften, raffinierte Tarnung als Unfall, alles ist drin. Letztere Option ist allerdings in den meisten Fällen die wünschenswerteste, denn wo kein Mord, da auch keine Verfolgung durch die Polizei. Und wer doch einmal aufgeflogen ist, der weicht seinen Verfolgern aus, bis er das eigene Outfit gewechselt hat, um anschließend im Dunkel der Nacht zu entschwinden. Empfehlenswert!


Jens Peters 8.0

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