ReviewGame

Kategorie
Game 
Heft
RH #296 
Titel
SAINTS ROW: THE THIRD 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
8.5 

(THQ) (Xbox 360; USK 18)
THQ und Volition schicken mit „Saints Row: The Third“ ihren „Grand Theft Auto“-Konkurrenten in die dritte Runde. Seit dem Vorgänger hat sich im Saints-Universum einiges getan. Die Saints sind trotz (oder gerade wegen) ihrer üblen Machenschaften zu Kultfiguren und Superstars geworden, die ihre eigenen Fernsehshows produzieren, gebrandete Schuhe und Energydrinks verkaufen und auch ansonsten recht gut im Geschäft sind. Klar, dass Neider solchen Erfolg nicht gerne sehen. Und so kommt es, wie es kommen muss: Eine konkurrierende Verbrecherbande versucht, den Saints den Rang abzulaufen.
„Saints Row“ war zwar schon immer deutlich abgefahrener als sein großer Konkurrent aus dem Hause Rockstar Games, aber mit dem neuesten Serienspross katapultieren sich die Entwickler endgültig auf den Gipfel des Blödsinn-Olymps. Dieses Spiel strotzt so dermaßen vor übertriebener Idiotie, dass sich der geneigte Zocker ein ums andere Mal fragt, was die Jungs bei Volition sich bei der Entwicklung wohl eingeworfen haben mögen. Gameshows im Stil von „Running Man“? Gibt´s. Sprünge ohne Fallschirm aus abstürzenden Flugzeugen? Jawoll, haben wir. Lila Riesendildo als Nahkampfwaffe? Jupp, auch dabei.
Abgesehen davon ist alles beim Alten geblieben: Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Saints und tobt sich in einer großen Open-World-Umgebung aus. Ob man sich vorrangig um die Hauptstory oder die zahlreichen Seitenmissionen kümmert, bleibt dabei jedem selber überlassen. „Saints Row: The Third“ ist definitiv der bisher beste Teil der Serie.


Jens Peters 8.5

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