ReviewGame

Kategorie
Game 
Heft
RH #292 
Titel
HUNTED: DIE SCHMIEDE DER FINSTERNIS 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
7.0 

(Bethesda, Xbox 360) (USK 18)
Hui, das ist ja mal ganz was Neues: In einer von Dämonen und Untoten heimgesuchten Fantasywelt verschwinden deren Bewohner, und es ist am Spieler, herauszufinden, wer eben diese verschleppt - und sie im besten Fall auch noch zu retten. Na dann, auf ins Gefecht!
„Hunted: Die Schmiede der Finsternis“ fühlt sich wie eine Mischung aus „Diablo“ und „Army Of Two“ an, wobei von Ersterem das düstere Fantasy-Design, von Letzterem das Über-die-Schulter-Coop-Haudrauf-Gameplay übernommen wurde. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Söldners (zwei stehen zur Auswahl). Die Elfen schicken die kesse E´lara ins Rennen, für die Menschen tritt der brummelige Caddoc in den Ring. Beide verfügen sowohl über Nahkampf- als auch Fernkampf-Attacken und sind im Doppelpack der Alptraum eines jeden Fantasy-Finsterlings. Im Optimalfall übernimmt ein weiterer Spieler den Part des zweiten Mannes. Wer keine Freunde hat, lässt sich durch die KI unterstützen, die ihren Job zufriedenstellend erledigt. Auf der Suche nach der Schmiede der Finsternis gibt es jede Menge Hack´n´Slay, fette Bossgegner, kleinere Rätseleinlagen und die obligatorischen Neckereien unter den beiden Gefährten.
Insgesamt kann man „Hunted: Die Schmiede der Finsternis“ wenig ankreiden. Das Gameplay ist solide, das technische Untergerüst in Ordnung, aber nicht überwältigend. Im Coop-Modus mit ´nem Kumpel und ´nem Kasten Bier macht´s dann noch mehr Spaß als alleine. Nettes Gekloppe für Zwischendurch.


Jens Peters 7.0

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