ReviewGame

Kategorie
Game 
Heft
RH #290 
Titel
DIRT 3 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
8.5 

(Codemasters, PlayStation 3, USK ab 6)
Eigentlich sind Rennspiele ja so gar nicht mein Ding. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel: Neben dem obligatorischen NEED FOR SPEED ist es vor allem die DIRT-Reihe, die ein ums andere Mal für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Erwartungsgemäß machen Codemasters mit dem dritten Teil der Serie nicht viel falsch. Geboten wird arcadige Racing-Action, die je nach Schwierigkeitsgrad und gewählten Fahrhilfen mal mehr und mal weniger anspruchsvoll und realistisch rüberkommt.
Über die kaum vorhandene Story breiten wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens. Nur so viel: Zwei selbsternannte Racing-Experten quasseln dem Spieler ohne Unterlass ein Schnitzel an die Backe und versuchen, ihm mit mehr oder weniger guten Tipps, zu einer gelungenen Karriere zu verhelfen. Wirklich wichtig ist das alles nicht, hier geht es schließlich um Rennaction und nicht um irgendwelches Story-Gedöns. Und bei den entscheidenden Dingen wie Fuhrpark, Streckendesign und Geschwindigkeitsgefühl punktet DIRT 3 dann ganz klar.
An Grafik und Sound ist wie immer kaum etwas auszusetzen. Zusätzlich kommt mit den Gymkhana-Events (eine Art Schleuderparadies für Lebensmüde und Wahnsinnige) ein wenig Auflockerung in den Standard-Racing-Alltag. Die Stimmen der Kommentatoren sind auf Englisch eine Ecke besser als in der deutschen Version, nerven aber dank unglaublicher Überschwänglichkeit nach wie vor. Macht aber alles nix, die Rennen entschädigen für alles. Nur noch eine Runde …


Jens Peters 8.5

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