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Kategorie
Game 
Heft
RH #284 
Titel
GOD OF WAR - GHOST OF SPARTA 
Erscheinungsjahr
2010 
Note
9.0 

(Sony) (PSP; USK 18)

„Ghost Of Sparta“ ist der zweite Anlauf, den wohl besten Playstation-Exklusivtitel auf Sonys hauseigene Handheld-Konsole zu verfrachten, und demonstriert eindrucksvoll, was auf der PSP technisch möglich ist. Obgleich schon der direkte Vorgänger „Chains Of Olympus“ vor gut zwei Jahren hochgelobt wurde, setzt „Ghost Of Sparta“ in quasi allen Belangen noch mal einen drauf. Fans der Serie mögen unken: „Wie jetzt, mit „God Of War 3“ wurde die Geschichte um Kratos und seine Rache an den Olympiern doch eigentlich zu Ende erzählt, das kann doch nur Käse sein!“ Doch weit gefehlt, der PSP-Ableger steigt storytechnisch zwischen dem ersten und zweiten Teil der Serie ein und fügt sich nahtlos ins Spieleuniversum ein.
Die Story ist serientypisch sehr finster: Kratos ist angepisst, weil die Götter ihn betrogen haben. Nicht nur, dass sie ihn benutzten, um den amtierenden Kriegsgott um die Ecke zu bringen, nein, sie hielten auch nicht ihr Versprechen, ihn von seinen garstigen Visionen zu befreien. Klar, dass ein guter Spartaner so etwas nicht auf sich sitzen lassen kann. Kratos begibt sich auf eine Reise quer durch die griechische Mythologie, um seinen Frieden zu finden.
„Ghost Of Sparta“ schöpft alle Möglichkeiten der PSP-Hardware voll aus und vermittelt den Eindruck, seinen großen Brüdern auf der Playstation 3 ebenbürtig zu sein. Ton und Grafik sind zu jedem Zeitpunkt absolut atemberaubend. Auf nervige Quicktime-Events wurde weitestgehend verzichtet. Größere Endgegner gab es auf der PSP bisher noch nicht – und größeren Bombast wohl auch nicht.

JENS PETERS


Jens Peters 9.0

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