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Kategorie
Game 
Heft
RH #283 
Titel
ENSLAVED: ODYSSEY TO THE WEST 
Erscheinungsjahr
2010 
Note
9.0 

(Namco Bandai) (PS3; USK 16)

Monkey und Trip sind so verschieden, wie man nur sein kann: Trip ist ein kleines, zierliches Mädchen mit viel technischem Know-how, Monkey eher der Typ fürs Grobe. Beide sind zu Beginn von „Enslaved“ Gefangene auf einem Sklaventransporter, für dessen Absturz in einem postapokalyptischen New York Trip verantwortlich zeichnet. Die Stadt ist nicht nur zu großen Teilen zerstört und überwachsen, sondern auch mit fiesen Robotern bevölkert, die allen Besuchern der ehemaligen Metropole an den Kragen wollen. Da sich Trip außerstande sieht, den Weg in ihr Heimatdorf alleine anzutreten, legt sie dem nach dem Absturz bewusstlosen Monkey kurzerhand ein Sklavenhalsband an, das ihn im Falle ihres Ablebens ebenfalls tötet – und schon hat sie einen neuen besten Freund.
„Enslaved: Odyssey To The West“ ist ein außergewöhnliches Erlebnis. Anders als in vielen anderen Spielen liegt der Fokus nicht alleine auf dem Gameplay, sondern vor allem auf der emotionalen Bindung des Spielers zu den liebevoll ausgearbeiteten Charakteren. „Hauptdarsteller“ Monkey, in dessen Rolle der Spieler durch New York klettert, springt und prügelt, verdankt Mimik, Bewegungen und Stimme dem Schauspieler Andy Serkis – bekannt als Darsteller von Gollum in Peter Jacksons „Herr der Ringe“-Trilogie. Kleinere grafische Mängel und der an vielen Stellen zu geringe Schwierigkeitsgrad verursachen einen kleinen Abzug in der B-Note.

JENS PETERS


Jens Peters 9.0

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