ReviewDVD - Film

Kategorie
DVD - Film 
Titel
RAMBO TRILOGY - Steel Collection 
Note
7.0 

(Kinowelt)
(278 Minuten Hauptfilm; 252 Minuten Extras)

John J. Rambo ist zurück. Während er im Kino gerade seine um eine Minute gekürzte Schlachtplatte kredenzt, tummelt er sich in voller Länge in der 6-DVD-Steelbox aus dem Hause Kinowelt. Neben den Teilen eins bis drei gibt es jede Menge Zusatzmaterial, das durchaus einen Blick wert ist: Audio-Kommentare, Making-ofs zu allen drei Filmen, Behind-the-scenes und jede Menge Infos zu den Hintergründen. Unter anderem erfahren wir, dass der Name "Rambo" zusammenhängt mit dem französischen Dichter Rimbaud und einer amerikanischen Apfelsorte.

Zu den Filmen an sich: "Rambo - First Blood" ist die Geschichte eine Vietnam-Rückkehrers, der sich in einem kleinen Kaff mit dem versifften Sheriff herumschlagen muss. Dass dabei das eine oder andere Haus draufgeht - natürlich samt des Sheriffs Schergen -, sollte nicht überraschen. Gelungenes Machwerk von Stallone, bestimmt acht Punkte wert.

"Rambo II - Der Auftrag" schickt seinen Protagonisten zurück nach Vietnam, um Kriegsgefangene zu befreien. Tumbe Story, aber ein Stallone in körperlicher Hochform, zudem garniert mit ordentlich Action, verspricht ein kurzweiliges Sehvergnügen. Sieben Punkte.

Für "Rambo III" sollte man sein Hirn rausnehmen und in fünfzehn Litern billigsten Fuselweißweins marinieren. Rambo räumt im Nahen Osten auf. Mehr passiert nicht. Gut, es sterben ein paar Leute, aber das hat man schließlich auch erwartet. Gipfel cineastischen Könnens ist der Dialog: "Was ist das?" - "Blaues Licht." - "Und was tut es?" - "Es leuchtet blau.". Bei genug Gerstensaft, einer Pizza und in guter Gesellschaft kann man drei Punkte geben.

Serviert wird das Drei-Gänge-Menü in 5.1-DD-Sound (deutsch) und DD (englisch). Diniert wird insgesamt 530 Minuten, davon gehen 252 an den Nachschlag.


Sascha Nieroba 7.0

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