ReviewDVD - Film

Kategorie
DVD - Film 
Titel
THE CURSE OF EL CHARRO 
Note

Die Story ist bekannt: Ein paar Teenager machen sich auf den Weg von A nach B und bleiben irgendwo in einem ländlichen, gottverlassenen Teil der USA liegen. Oder sie müssen feststellen, dass sich an ihrem Ziel – zum Beispiel ein verlassenes Feriencamp – die Mutter eines vor Jahren umgekommenen Kindes munter durch ihre Reihen metzelt.
Diesmal sind es also vier Mädchen, die sich eine Auszeit vom stressigen College-Leben gönnen, um ein paar ausgelassene Tage an der mexikanischen Grenze zu verbringen. Selbst Maria lässt sich überreden mitzukommen, obwohl sich just zu dieser Zeit der Selbstmord ihrer Schwester zum ersten Mal jährt. Kaum sind sie angekommen, stellt sich jedoch heraus, dass dort immer noch der Geist von El Charro herumspukt, ein fieser Gesell, der vor gut 150 Jahren aufgeknüpft wurde, weil er aus Frust über zurückgewiesene Liebe die halbe Dorfgemeinschaft umgebracht hatte. So weit, so gut. Da Maria nun aber die Reinkarnation seiner damaligen Liebsten ist (!), fängt El Charro jetzt an, die Mädels und ihre gerade noch in einem lokalen Club aufgegabelte Herrenbegleitschaft zu massakrieren. Selbstredend sind die Mädchen dabei spärlich bekleidet oder gleich ganz nackt, wodurch El Charro ein Bild hinterlässt, das zuweilen an die fantasievollen Cover von Cradle of Filth erinnert.
Trotzdem bleibt das Ganze eher schwach. Dass die Story recht dünn ist, muss ja nun nicht gleich heißen, dass der Film generell schlecht wäre. Leider vermag er aber viel zu selten auch nur ansatzweise Spannung aufzubauen. Selbst die Auflösung ist so vorhersehbar, dass man schon zur Halbzeit des Streifens ausrechnen kann, wie er wohl ausgehen mag. Für ein paar ganz gelungene Szenen gibt's 4 Punkte. Halt! Da war noch dieser geniale visionäre Gastauftritt von Lemmy Kilmister als gottgleicher Priester! Dafür:

5 Punkte


Sören Nolte

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