ReviewAlbum

Band
OMEN 
Kategorie
Album 
Heft
RH #30 
Titel
Escape To Nowhere 
Erscheinungsjahr
1988 
Note
7.0 

Laut Kollege Kühnemund haben wir es mal wieder mit einer seiner zahllosen Überscheiben zu tun, Kollege Stratmann beklagt die ideenlosen Songstrukturen. Kühnemund verweist erbost auf die begnadete Stimme Coburn Pharrs. Zitat: "Das ist der Stoff, aus dem man neue Metal-Helden schmiedet." Stratmann kritisiert erneut die fehlenden Spannungsmomente. Die Meinungen bezüglich der neuen OMEN-LP sind also recht unterschiedlich, aber in jeder der oben aufgeführten Äußerungensteckt ein Funken Wahrheit. Tatsache ist, daß "Escape To Nowhere" sich deutlich von den drei (rechnet man die EP nicht mit) vorhergegangenen Alben unterscheidet. Zwar hatten diese Scheiben in der Presse überschwengliche Reviews geerntet, aber der große Durchbruch blieb dem kalifornischen Quartett bis heute verwehrt. Man beschritt also neue Wege, um endlich die Früchte der langjährigen harten Arbeit zu ernten, nahm mit Coburn Pharr einen Sänger in die Gruppe, der zwar eine weitaus bessere Stimme besitzt als sein Vorgänger, andererseits aber auch nicht so markant wie dieser klingt. Lange Rede, kurzer Sinn 'Escape To Nowhere' ist trotz (oder grade wegen) der überragenden Gesangsleistungen ein Album geworden, das in einigen Stücken jegliche Überraschungsmomente vermissen läßt und mir nicht mehr als sieben Punkte wert ist. Besonders hervorzuheben sind eigentlich nur der Opener 'It's Not Easy' und das Remake des Golden Earring-Klassikers 'Radar Love'.


Thomas Kupfer 7.0

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