ReviewDynamit

Band
MOTORJESUS 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #322 
Titel
Electric Revelation 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
9.0 

Drakkar/Sony (49:56)
Fragt man MOTORJESUS-Sänger Chris Birx nach seiner Meinung zu „Electric Revelation“, kommt ein auf den ersten Blick wenig erhellendes „Wir haben nicht besonders viel am bisherigen Rezept verändert!“ als Antwort. Der Fan freut sich und hofft auf weitere Großartigkeiten im Stile des Vorgängers „Wheels Of Purgatory“, ehe er nach einigen Durchläufen feststellen dürfte, dass dieser Birx ein Schlitzohr und Tiefstapler vor dem Herrn ist. Natürlich haben die Gladbacher nicht viel verändert. Warum auch? Im stilistischen Spannungsfeld von klassischem Hardrock und Gute-Laune-Rock´n´Roll kann ihnen eh kaum jemand das Wasser reichen. Aber die Nuancen, die man eben doch verändert hat, machen „Electric Revelation“ zum echten Knaller. Da ist zum einen die Arbeit von Dan Swäno, der die Metal-Kante der Band mittels einer wuchtig-organischen Produktion verstärkt, zum anderen die Tatsache, dass man mittels einiger stilistischer Schlenker das Songwriting auf ein Niveau hievt, das für den Großteil der Konkurrenz völlig außer Reichweite liegen dürfte. Als Beispiele kann man die epische Powerballade ´Rust´, deren mehrstimmiges Gesangsarrangement an Blind Guardian erinnert, das zwischen Melodie und pumpenden Metal-Riffs pendelnde ´Resurrection Man´, die von der letzten „Lauschangriff“-CD bekannte Hymne ´The Run´ und den potenziellen Live-Killer ´100.000 Volt Survivor´ herausheben. Man kann es sich aber auch ganz einfach machen und sagen, dass auf „Electric Revelation“ nicht ein einziger Stinker zu finden ist. Die Kernaussage bleibt gleich: Besser als auf diesem Album waren MOTORJESUS noch nie.


Thomas Kupfer 9.0

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