ReviewAlbum

Band
RED FANG 
Kategorie
Album 
Heft
RH #318 
Titel
Whales And Leeches 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
7.5 

Relapse/Rough Trade (46:21)
Das Rock/Stoner-Quartett aus Portland klingt verdächtig nach Queens Of The Stone Age. Ein bisschen schade ist das einerseits schon, denn mit ihrem Debüt und dem etwas schlechteren, aber auch coolen „Murder The Mountains“ (2011) waren RED FANG eine Spur eigenwilliger und markanter. Andererseits: RED FANG orientieren sich eher an alten QOTSA, was Leute, die deren neuere Scheiben weniger geil finden, schon wieder aufhorchen lassen sollte. Wie auch immer: Wer auf schwere Gitarrensounds, eingängige Hooks und knackige Refrains steht, die nach Hangover-Sonntag meets „Du kannst mich mal!“-Attitüde klingen, liegt hier goldrichtig. Besonders die Rhythmustruppe macht mächtig Dampf auf dem Kessel, Fronter Bryan Giles kann eigentlich alles, von glockenhell bis rattenscharf. Ein netter Trällerheini ist er aber nicht, nicht falsch verstehen. Immer schön mit Schmackes wird hier in den Mikrokorb gerotzt. Anspieltipps: das mörderisch groovende ´Blood Like Cream´ und das unverschämt eingängige ´Crows In Swine´.


Volkmar Weber 7.5

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