ReviewDynamit

Band
DEW-SCENTED 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #277 
Titel
Invocation 
Note
8.0 

Metal Blade/Sony (46:22)

Seit mehr als einem Jahrzehnt steht der Name DEW-SCENTED nun für Qualität und Kontinuität in Sachen Thrash Metal. Daran wird auch der mittlerweile achte Longplayer „Invocation“ nichts ändern. Kenner der Band werden dennoch eine leichte Modifizierung des Soundbilds feststellen, was natürlich an den Besetzungswechseln an Schlagzeug und Gitarre(n) liegt. Statt ausschließlich die Keule zu schwingen und im Slayer-Stil den Thrash-Highway entlangzurasen, brillieren Michael Borchers (ex-Fearer) und Martin Walczak mit mehr Tempovariation, mehr Harmonien und melodiöseren Leads. Drummer Marc-Andree „Mücke“ Dieken (ex-Obscenity) hat den Blastbeat-Anteil runtergeschraubt und setzt im Stile seines Alter Egos Gene Hoglan vorrangig auf akzentuiertes Power-Drumming. Ergo sind selbst typische DEW-SCENTED-Abrissbirnen wie ´Arise From Decay´, ´Condemnation´ oder ´Invocation´ gespickt mit markanten Grooves, Fills und Soli. ´Artificial Life´, ´On The Brink´ (Digi-Bonustrack) oder ´Have No Mercy On Us´ bewegen sich auf Midtempo-lastigerem Terrain, was Vergleiche mit Testament, Lamb Of God und Konsorten heraufbeschwört. Mit „Invocation“ treten DEW-SCENTED den Beweis an, dass die Luft noch lange nicht raus ist und sie nach wie vor zur nationalen Speerspitze der Thrash-Bewegung zählen.


Patrick Schmidt 8.0

AMAZONEMPFEHLUNG

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen