ReviewAlbum

Band
ORANGE GOBLIN 
Kategorie
Album 
Heft
RH #242 
Titel
Healing Through Fire 
Erscheinungsjahr
2007 
Note
7.0 

Mayan/Soulfood (43:49)
Mit der Tatsache, dass die Band von der Allgemeinheit seit jeher dem Stoner-Rock-Genre zugeordnet wird, sind die Briten, die sich selbst eher der Tradition britischer Metalbands und dem Doom-Rock/Metal zugehörig fühlen, nach wie vor nicht sonderlich glücklich. Zwar waren ORANGE GOBLIN noch nie für ausschweifende psychedelische Session-Parts bekannt, aber der Mix aus Black-Sabbath-Riffs und Southern-Rock- oder Rock´n´Roll-Einflüssen, der auch auf „Healing Through Fire“ zum größten Teil das Zepter in der Hand hält, wird so schnell keine Wahrnehmungsänderung bei den Fans mit sich bringen. Auch wenn ORANGE GOBLIN mittlerweile mehr als einmal mit dem rumpeligen Charme alter Venom oder Carnivore (´Cities Of Frost´, ´They Come Back (Harvest Of Skulls)´) kokettieren: Im Endeffekt leidet der mittlerweile sechste Longplayer an denselben Schwächen wie die meisten seiner Vorgänger. Es fehlen einfach die greifbaren Höhepunkte, die letztendlich die Spreu vom Weizen und „nur“ gute von sehr guten Bands trennen.


Andreas Himmelstein 7.0

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