ReviewAlbum

Band
THE DARKNESS 
Kategorie
Album 
Heft
RH #197 
Titel
Permission To Land 
Note
9.0 

(38:19)
Sie sind frisch, herrlich unverbraucht und werden auf der Insel momentan als die Retter des Rock´n´Roll gefeiert: Die Rede ist von THE DARKNESS, die nach jahrelanger Ochsentour durch die englischen Clubs mit ihrem extravaganten Debüt-Album direkt in die vordersten Chart-Regionen und die Herzen der Fans rauschten. Und das zu Recht, denn "Permission To Land" bietet Kick-ass-Rock´n´Roll, wie ihn heute kaum eine Band auf die Kette bekommt. Stilistisch lassen sich die Songs der Band grob als Mischung aus AC/DC-Riffs und The-Cult-Grooves umschreiben, die mit fetten Seventies- und Glam-Rock-Einflüssen angereichert sind.
So richtig schräg wird die Angelegenheit aber durch die humorvollen Texte und den extremen Gesang von Frontmann Justin Hawkins. Wenn der Gute, der bei Konzerten vorzugsweise in tigergemusterten Overalls aufläuft, sich mit seiner Fistelstimme, die unvermeidbare Vergleiche mit Freddie Mercury und John Gallagher (Raven) aufkommen lässt, im Stil einer durchgeknallten Primadonnna durch Songs der Marke ´Get Your Hands Off My Woman (Motherfucker)´ oder ´Love On The Rocks With No Ice´ fräst, bleibt kein Auge trocken. Zu dieser rotzig-charmanten Scheißegal-Attitüde gesellt sich das Gespür für wirklich große Melodien mit Party-Hymnen-Charakter.
Mit "Permission To Land" haben THE DARKNESS das Rock´n´Roll-Debüt des Jahres vorgelegt. Sagt später nicht, ihr hättet es nicht mitbekommen!


Thomas Kupfer 9.0

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