ReviewAlbum

Band
HELLOWEEN 
Kategorie
Album 
Titel
Walls Of Jericho 
Erscheinungsjahr
1986 
Note

Bereits mit der verdammt guten Mini-LP konnten sich die Kürbisköpfe aus dem hohen Norden im Vorfeld der Veröffentlichung von ´Walls Of Jericho´ einen hervorragenden Namen erspielen. Was das Quartett jedoch auf dem ersten vollständigen Longplayer bot, dient seither Generationen von Möchtegernkürbissen als großes Vorbild und wurde zigtausendfach kopiert, aber nie erreicht. Es dominiert vom ersten bis zum letzten Song melodischer Speed Metal, dargeboten mit Spielwitz und hohem technischen Niveau, angefangen beim genialen Opener ´Ride The Sky´, der mit einem furiosen Riffgewitter, einem geilen Soloteil und einem ohrwurmmäßigen Refrain aufwartet. Eine Nummer, die wohl alle Beteiligten noch im Rentenalter ihren schunkelnden Enkeln vorträllern werden. Weiter geht´s mit dem gnadenlosen ´Reptile´, gefolgt von ´Guardians´ (bei dem man meint, Kai Hansen müsste doch so langsam den Höhenkoller ob seines Gesangs kriegen) und dem etwas gemäßigteren ´Phantoms Of Death´. Nächster Höhepunkt ist ´Metal Invaders´, der Opener der B-Seite, der ebenfalls ein Gitarrenbrett auffährt, dass einem Hören und Sehen vergeht. ´How Many Tears´ ist zum guten Schluss der dritte herausragende Knaller.
Mit diesem Meisterwerk haben HELLOWEEN ein Denkmal für die Ewigkeit aufgestellt.


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