ReviewAlbum

Band
NASHVILLE PUSSY 
Kategorie
Album 
Heft
RH #172 
Titel
High As Hell 
Note
9.0 

Irgend etwas machen NASHVILLE PUSSY mit ihrer europäischen Karriere falsch, denn „High As Hell“ erschien in den Staaten schon vor einiger Zeit, so dass jeder echte Fan wahrscheinlich schon mit dem Import versorgt ist. Damit man an dieselben Leute noch ein paar zusätzliche Kopien loswerden kann, wertete man die europäische Version mit fünf Bonustracks auf: Zum einen wären da die beiden Live-Songs ´Struttin´ Cock´ und ´Milk Cow Blues´ (yeah! - Red.), das Turbonegro-Cover ´Age Of Pamparius´ (bekannt von „Alpha Motherfuckers - A Tribute To Turbonegro“) sowie die beiden Coverversionen ´Hot Rod´ (Black Oak Arkansas) und ´Highway To Hell´ (AC/DC).
Bei den zwölf neuen Songs ist alles beim Alten geblieben: explosiver Super-mega-sexy-Rock´n´Roll, der sofort ins Blut geht. Neben geilen Uptempo-Rockern wie ´Struttin´ Cock´, ´You Ain´t Right´ oder ´Blowjob From A Rattlesnake´ gibt es legére Southern-Rock-Nummern wie ´High As Hell´ oder ´Go To Hell´. Den Originalen zollen NASHVILLE PUSSY u.a. mit einer Coverversion von Rose Tattoos ´Rock´n´Roll Outlaw´ Tribut. Frontvieh und Gitarrist Blaine Cartwright hat noch immer dieselbe kranke Röhre, während Leadgitarristin Ruyter Suys ihre männlichen Kollegen locker auf die Plätze verweist - diese Frau hat den Rock´n´Roll-Teufel im Leib. Schade nur, dass Bassistin und Tattoo-Barbie Corey Parks nicht mehr mit an Bord ist. Glücklicherweise macht sich Neuzugang Tracy Kickass auch ziemlich fesch, wovon man sich bereits beim With Full Force-Festival mit eigenen Augen überzeugen konnte. Gäbe es doch mehr Mädels vom diesem Schlag! Die sorgen mit viel nackter Haut ganz nebenbei für mehr Emanzipation als jede Hardcore-Feministin.


9.0

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