ReviewAlbum

Band
SKID ROW 
Kategorie
Album 
Heft
RH #95 
Titel
Subhuman Race 
Erscheinungsjahr
1995 
Note
7.0 

Was ist im Vorfeld der Veröffentlichung dieser Scheibe nicht alles geschrieben worden... Klemms Studioreport gipfelte in der Feststellung, daß die SKIDs ihren Sound zeitgemäßer gestaltet hätten, aber 'jeder, der das letzte Album mochte, auch mit dem neuen keine Probleme haben wird'. Eine Feststellung, der ich selbst nach mehrmaligem Durchhören des Albums nicht ganz folgen kann. Meiner Meinung nach werden SKID ROW mit dieser Scheibe eine Menge alter Fans übel vor den Kopf stoßen. Was die Band auf ihren ersten beiden Alben auszeichnete, nämlich jugendliche Unbekümmertheit und das Händchen für Songs mit Hitpotential, ist bei 'Subhuman Race' in den Hintergrund getreten. Stattdessen überwiegen trendgemäßes, fatal an die aktuelle Mötley Crüe-Scheibe erinnerndes Riffing sowie eine düstere, so gar nicht zum bisherigen Image des Quintetts passende Atmosphäre. Positive Ausnahmen sind da lediglich die schöne Halbballade 'Into Another', das über einen eingängigen Refrain verfügende 'Firesign' und das an Candlebox erinnernde (hier hat Klemm recht) 'Breakin' Down'. Ansonsten dominiert Mittelmaß, die Songs wirken uninspiriert, und lediglich der kompakte Sound (logisch bei einem Produzenten wie Bob Rock) sowie die soliden handwerklichen Fähigkeiten der Bandmitglieder heben 'Subhuman Race' noch auf eine knappe Sieben. Etwas dürftig für eine Band mit Platinambitionen...


Thomas Kupfer 7.0

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