ReviewAlbum

Band
HIM 
Kategorie
Album 
Heft
RH #221 
Titel
Dark Light 
Erscheinungsjahr
2005 
Note
8.5 

(44:50)
Schon mit „Love Metal“ bewegten sich HIM vor zwei Jahren weg von der pathosbeladenen Poppigkeit, die „Deep Shadows And Brilliant Highlights“ charakterisierte. Mit ihrem aktuellen Release „Dark Light“ gehen die fünf Finnen noch einen Schritt weiter. Anstatt wie bei der letzten Platte auf warme, simpel gestrickte Siebziger-Jahre-Sounds zu setzen, dominieren erdige Riffs, komplexe Songstrukturen (´Face Of God´) und mächtige Refrains (´Vampire´) das Album. Insbesondere bei den Melodien ließ sich Frontmann Ville Valo von den dramatischen, mit viel Bombast veredelten Hooklines der achtziger Jahre inspirieren. Doch die Scheibe verliert sich nie selbstgefällig im Glanz epischer Gesangslinien. Dafür sorgt die unbeschwert rockende Gitarrenfraktion, die „Dark Light“ mit den rauesten Stücken, die man je von HIM gehört hat, einen straighten und bodenständigen Charakter verleiht. Fans von The Cult, Black Sabbath und U2 werden dezente musikalische Zitate ihrer Faves finden. Mitreißende Refrains (´Rip Out The Wings Of A Butterfly´, ´Killing Loneliness´, ´Behind The Crimson Door´), lockere Instrumental-Parts und melancholisch-balladeske Passagen (´Dark Light´, ´Play Dead´) runden die zehn Stücke ab.
Abgesehen von den im qualitativen Mittelfeld dümpelnden Nummern ´Under The Rose´ und ´Drunk On Shadows´ ein gelungenes Album.


Conny Schiffbauer 8.5

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