ReviewAlbum

Band
TOLEDO STEEL 
Kategorie
Album 
Heft
RH #374 
Titel
No Quarter 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.0 

Dissonance/Soulfood (41:12)
Sich als junge Truppe auf die Helden der New Wave Of British Heavy Metal zu berufen, ist grundsätzlich ja nicht verkehrt. TOLEDO STEEL können außerdem den Heimvorteil für sich verbuchen, denn anders als ein Großteil der Konkurrenz stammt man nicht etwa aus Toronto, Växjö oder Lappeenranta, sondern aus dem britischen Southampton. Beste Voraussetzungen für ein hochklassiges Debüt also - und trotzdem knallt das Ding nicht voll rein. Warum? In erster Linie wegen der mega-starken Konkurrenz: Enforcer haben die besseren Songs, Skull Fist langjährige Street Credibility, Speedtrap (die´s ja leider nicht mehr gibt) mehr Power. Schwach ist das, was TOLEDO STEEL hier abliefern, natürlich trotzdem nicht, ganz im Gegenteil. Wer auf Priest (Shouter Rich Rutter hat eine Stimmfarbe, die einem gewissen Mr. Halford bisweilen ziemlich nahe kommt), Jaguar und Satan steht, sollte hier reinhören. Dennoch: Der authentischste und beste NWOBHM-Sound kommt derzeit nicht aus Großbritannien, sondern aus, ähem, Kanada und Skandinavien.


Jens Peters 7.0

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