ReviewAlbum

Band
COR SCORPII 
Kategorie
Album 
Heft
RH #374 
Titel
Ruin 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.5 

Dark Essence/Soulfood (53:36)
Leider dürften COR SCORPII als Ableger bzw. Nachfolger von Windir auch mit ihrem zweiten Album nicht aus dem Schatten ihrer unverhältnismäßig hoch angesehenen Bruderband Vreid treten, obwohl sie dieser in vielen Punkten überlegen sind. „Ruin“ erscheint zehn Jahre nach ihrem Debüt „Monument“ und wirkt vielleicht just deshalb so unauffällig, weil seine Schöpfer melodischen Black Metal aus dem Effeff beherrschen. Die Norweger weichen keinen Fußbreit von der klirrenden Formel ab, auch wenn Akkordeon, Mandoline und klarer, gemischtgeschlechtlicher Gesang zum Zuge kommen. Elegante Klavier-Parts, subtil eingesetzte Keyboard-Streicher und unaufdringliche Folk-Melodien machen die oft ausufernden Songs zu nordischen Erlebnisparks, in denen man garantiert nicht auf klischeehafte Trolle oder Feierabend-Wikinger stößt. Zu dumm, dass die Masse plakative Unterhaltung lieber mag.


Andreas Schiffmann 7.5

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