ReviewAlbum

Band
SANDBERG 
Kategorie
Album 
Heft
RH #373 
Titel
Monster 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Mighty/Soulfood (34:49)
Das Debütalbum dieser Truppe diente der persönlichen Krisenverarbeitung ihres Sängers und Kopfes Kim Sandberg. Mit Wucht und Wut baute er 2016 darauf sein zertrümmertes Leben wieder zusammen. „Monster“ lässt die Dämonen zwar auch noch ins Haus, aber nur, damit sie den Musikern immer dann einen Tritt geben, wenn es langweilig und berechenbar zu werden droht. So klingt es überraschend und charmant, wenn sich mitten aus dem Schlamm schwerer Sludge-Riffs plötzlich ein diamantblau schimmerndes Solo der Marke David Gilmour erhebt und der zarte Anflug von Pink Floyd kurz darauf wieder wie ein scheues Reh in den Forst zurückgebrüllt wird. Oder wenn eine einzelne winzige Gitarrenfigur für Sekunden ein Wikingerboot hinterm Fjord erscheinen lässt. Schöne Akzente im ansonsten dicht gewebten Teppich aus Groove Metal à la Crowbar, dunkel-griffigem Druck à la Kingdom Of Sorrow, Anflügen klassischer Metal-Momente und ganz, ganz viel James Hetfield in der Stimmfarbe. Das ist nicht immer mitreißend, aber schlüssig und abwechslungsreich gebaut und bei aller Eingängigkeit für geübte Ohren stets im richtigen Moment kompromisslos genug.


Oliver Uschmann 8.0

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