ReviewAlbum

Band
JONATHAN DAVIS 
Kategorie
Album 
Heft
RH #373 
Titel
Black Labyrinth 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Sumerian/Warner (50:18)
Auf seinem Solodebüt „Black Labyrinth“ setzt Korn-Sänger JONATHAN DAVIS da an, wo das Lieblingsalbum seiner Hauptband endet, nämlich bei „Untouchables“, der Scheibe des Bakersfield-Vierers, die am stärksten mit New-Romantic-, Wave- und Düster-Pop-Einflüssen flirtet. Hier lässt der gedreadlockte Sänger den neurotischen Gestus und die verzerrten Gitarren von Korn zu einem Teil hinter sich und lebt stattdessen seine Liebe zu den genannten Stilarten sowie elektronischer Musik stärker aus. Fans, denen die poppige und eingängige Seite der Nu-Metal-Pioniere besser gefällt als das verzerrt-chaotische Element und die auch Big-Beat-Klängen etwas abgewinnen können, dürften „Black Labyrinth“ mögen, zumal Davis einige Sound-Experimente wagt, die es bei Korn wohl eher nicht geben würde. So überrascht ´Final Days´ mit einem exotisch-orientalischen Touch, während ´Walk On By´ an die Vorliebe des Sängers für Horror-Soundtracks erinnert und ´Please Tell Me´ auf leicht nostalgische Breakbeat-Ausflüge setzt. Gitarrenlastiger geht es bei den ersten Singles ´Everyone´ und ´What It Is´ zu, die zu den stärksten Songs auf „Black Labyrinth“ gehören und auch auf einer Korn-Platte sein könnten.


Conny Schiffbauer 8.0

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