ReviewAlbum

Band
UNDEROATH 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Erase Me 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Spinefarm/Universal (40:10)
Warum sich UNDEROATH 2013 nach anderthalb durchaus erfolgreichen Dekaden im Musikbiz aufgelöst haben, um nur 30 Monate später wieder ihren imaginären Hut in den Metalcore/Screamo-Ring zu werfen, ist mir ein Rätsel. Spötter sehen da einen Zusammenhang mit dem christlichen Background der Kapelle aus Tampa, Florida. Stichwort Wiederauferstehung. Wie dem auch sei: Mit ihrem achten Studioalbum, dem ersten seit dem 2010er Fast-Schwanengesang „Disambiguation“, wagt das Sextett einen Neustart, der durchaus von Erfolg gekrönt sein könnte, da sich UNDEROATH heuer wieder viel stärker an ihrem 2004er Hit-Wunder „They´re Only Chasing Safety“ als an ihren letzten drei äußerst sperrigen Wutbatzen mit Mathcore-Tendenzen orientieren. Dass der melodische Klargesang von Spencer Chamberlain in puncto Phrasierung/Stimmlage/Stil bei Hymnen wie ´Rapture´, ´On My Teeth´, ´Bloodlust´ oder ´Hold Your Breath´ ein bisserl an Christoph von den Emil Bulls erinnert, dürfte Zufall sein, steht den Jesus-Freaks nach dem nervigen Endlos-Rumgebrülle der letzten Scheiben aber mindestens so gut zu Gesicht wie die vielen feinen Hooks, epischen Refrains und die deutlich spärlicher eingesetzten, moderateren Shouts.


Uwe "Buffo" Schnädelbach 8.0

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