ReviewAlbum

Band
MESSA 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Feast For Water 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Aural/SPV (49:29)
Für wen eine erfrischend eigene Mischung aus Doom Metal, The Devil´s Blood, Esben And The Witch und rauchigen Jazz-Vibes nach spannender Musik klingt, der sollte das neue Album dieser NorditalienerInnen ab jetzt auf dem Schirm haben. „Feast Of Water“ ist relaxt, mal fuzzy verzerrt, mal in Seventies-Tradition melodisch verspielt und atmet Southern-Rock-Flair mit Dire-Straits-Gitarren (´The Seer´). Im nächsten Moment kontrollieren Piano und zarte Percussions die Szenerie (´She Knows´). Technisch einwandfrei trifft Frontfrau Sara die feinen Dissonanzen der Gesangslinien perfekt, doch wird das chansonartige Timbre nicht jedermanns Fall sein. In der zweiten Albumhälfte finden sich experimentelle Prog-Strukturen mitsamt Blastbeat-Ausbrüchen (´Tulsi´), die durch ihr wenig intuitives Songwriting Eingewöhnungszeit brauchen. Trotzdem: Gebt MESSA die Möglichkeit, euch langfristig zu überzeugen!


Meredith Schmiedeskamp 8.0

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