ReviewAlbum

Band
CROWNED KINGS 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Sea Of Misery 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.0 

Demons Run Amok/Soulfood (37:19)
Mit ihrem groovigen Hardcore nebst Metal-Kante vom Schlage Pro-Pain, Hatebreed, Terror, Lionheart oder auch Sick Of It All gewinnen CROWNED KINGS aus Melbourne zwar keinen Blumentopf in der Kategorie Eigenständigkeit, Laune macht der krawallige zweite Longplayer der Aussies aber allemal. Dafür sorgen die fünf genretypisch schwer tätowierten Musikanten mit 13 zwei- bis dreiminütigen Abrissbirnen, die zum Pogen, Moshen oder zur Bildung einer bedrohlichen Wall Of Death praktisch einladen. Überdies entfaltet die Produktion von Nick Jett, Schlagzeuger der Vorbilder Terror, genügend Durchschlagskraft, um auch internationalen Ansprüchen gerecht zu werden. Bleibt zu hoffen, dass man sich Down Under mit dem nächsten Longplayer stilistisch freischwimmen kann und dann vielleicht auch mit Stilmitteln wie klassischen Gangshouts und Refrains mit Singalong-Charakter arbeitet, die zum brachialen Sound der Kapelle passen würden wie „Hard“ zu „Core“, „Brech“ zu „Stange“ und „Brüll“ zu „Affe“.


Uwe "Buffo" Schnädelbach 7.0

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