ReviewAlbum

Band
PESTLEGION 
Kategorie
Album 
Heft
RH #360 
Titel
Dominus Profundum 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
5.5 

Bret Hard/DA (42:13)
Bei „Dominus Profundum“ hat der Hörer es mit leicht modernisiertem, deutschem Scandinavian-Nineties-Worship und dem berühmten „touch too much“ in Sachen böse Klischees, dafür mit etwas wenig Facettenreichtum im Songwriting zu tun. Das heißt: Jede Menge Blastbeat, mehr Midtempo-Groove als Raserei sowie klassischer Black-Metal-Ekelgesang treffen auf eine recht reine, saubere, jedoch nicht übertrieben fette Produktion. Die zehn Songs wirken leider eher wie ein langer, also nicht im Sinne einer Einheit, sondern im Sinne von Wiederholungen. Das Kollektiv könnte musikalisch etwas mehr aus dem Schatten seiner Vorbilder heraustreten und einen eigenen Weg einschlagen, der einen bleibenden Eindruck hinterlassen und es aus dem soliden Mittelfeld katapultieren würde.


Mandy Malon 5.5

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