ReviewAlbum

Band
PALE KING 
Kategorie
Album 
Heft
RH #360 
Titel
Monolith Of The Malign 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.0 

Soulseller/Soulfood (38:36)
Dass melodischer Doomdeath im Stile der Neunziger immer noch viele Fans hat, zeigt nicht nur die Freude über Paradise Losts Rückbesinnung auf alte „Gothic“- bzw. „Draconian Times“-Tugenden. Auch die Reaktionen auf Decembre Noirs aktuelles Album „Forsaken Earth“ machen deutlich, dass sich die düster-romantische Spielart des Genres nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. In diese Kerbe schlagen nun auch die Schweden PALE KING mit ihrem Debütalbum. Massiv verzerrte Gitarrenwände, ganz viel Hall auf der Snare und melancholische Leadgitarren mit Chorus-Effekt bilden das Rückgrat der acht Songs, deren Stärke vor allem in den schwelgerischen und nie ins Kitschige umschlagenden Refrains liegt. Dass hier keine Anfänger am Werk sind, liegt dementsprechend auf der Hand: Gestartet wurde die Band von den Wombbath-Mitgliedern Jonny Pettersson (v.) und Håkan Stuvemark (g.). Deren Death-Metal-Background sorgt dafür, dass ein bestimmtes Härteniveau auf „Monolith Of The Malign“ nie unterschritten wird.


Sebastian Schilling 8.0

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