ReviewAlbum

Band
MILKING THE GOATMACHINE 
Kategorie
Album 
Heft
RH #360 
Titel
Milking In Blasphemy 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
5.5 

NoiseArt/Universal (41:08)
Das Spritzigste an MILKING THE GOATMACHINE bleiben ihre Songtitel, während ihr mit sporadischen traditionellen Elementen durchsetzter Death Metal der neuen Schule auch beim siebten Album-Versuch sterbenslangweilig ist. Die Ziegenköpfe halten zwar auch auf „Milking In Blasphemy“ ein gewisses Qualitätsniveau, wofür wohl Daniel Jakobi als Songwriter verantwortlich sein dürfte, der sein todesmetallisches Geschichtsbewusstsein bei Lay Down Rotten gewinnbringender einsetzte, reißen aber gerade angesichts des gegenwärtigen Überangebots in diesem Bereich niemanden vom Melkschemel. Die Scheibe wirkt wie eine halbherzige Reihung hinlänglich bekannter Stilelemente, leblos produziert und höchstens während der wenigen Solopassagen hörenswert. Ein typischer Fall von „Wir tun das, weil wir es können, haben aber eigentlich nichts zu sagen“ - und der vermeintliche Fun-Aspekt fällt längst auf die Nerven.


Andreas Schiffmann 5.5

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