ReviewAlbum

Band
DEAD BY APRIL 
Kategorie
Album 
Heft
RH #360 
Titel
Worlds Collide 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
6.5 

Spinefarm/Universal (41:51)
Bei DEAD BY APRIL hat man den Eindruck, dass sie zunehmend mehr zum poppigen Boyband-Act werden, der seine Metalcore/Melodic-Death-Anteile immer mehr zurückfährt. Ganz im Ernst, im Vergleich klingen glattgeputzte Schweden-Acts wie Amaranthe oder Sonic Syndicate wie räudiges Underground-Geballer. Die Göteborger kleistern ihren Metal-Kern gnadenlos mit kitschigen Chören, cleanen Vocals und ohne Ende poppigen Synthesizer-Sounds zu, wodurch die fetten Riffs und wütenden Aggro-Growls allerdings brutaler klingen. Unterm Strich bleibt das vierte Studioalbum der Skandinavier aber Platten-Kost, die wirklich nur Fans mit extrem hoher Pop-Toleranz mögen werden, zumal am Ende auch noch der schwedische Musical-Darsteller und Casting-Show-Juror Tommy Körberg bei ´For Every Step´ ins Mikro schmettert (was sogar ganz nett klingt).


Conny Schiffbauer 6.5

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