ReviewAlbum

Band
COLTSBLOOD 
Kategorie
Album 
Heft
RH #360 
Titel
Ascending Into Shimmering Darkness 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
7.0 

Candlelight/Universal (52:42)
Hässlich. So mein erster Gedanke beim Anblick der neuen COLTSBLOOD-Wuchtbrumme mit dem gar nicht so hässlichen Titel „Ascending Into Shimmering Darkness“. Dessen eröffnender Titeltrack malmt sich über 13 Minuten schleppend und dumpf durch karges Sludge/Doom-Gelände. Nur ein kurzes Mal schreckt das Liverpooler Trio für kurze Zeit auf, bevor Langsamkeit und tiefes Riffing wieder dominieren. Nachdem der erste Zahn gezogen ist, folgen zwei kürzere, abwechslungsreichere Stücke. Die Drums preschen in Uptempo-Gefilde vor, dazu sägt die derbe runtergestimmte Klampfe. Doch mit den letzten beiden 40-Tonner-Walzen ´Ever Increasing Circles´ und ´The Final Winter´ kehrt man zur Meditation zurück. Doom-Gegner sind entweder rechtzeitig geflohen oder eingeschlafen. Das Mastering stammt passenderweise von Greg Chandler (Esoteric), dessen Band seit über 20 Jahren die Blaupause für britischen Funeral Doom darstellt.


Meredith Schmiedeskamp 7.0

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