ReviewAlbum

Band
ALL THAT REMAINS 
Kategorie
Album 
Heft
RH #360 
Titel
Madness 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
6.0 

Eleven Seven/Warner (48:19)
ALL THAT REMAINS, Metalcore-Pioniere aus Massachussetts, waren schon immer eine Combo mit viel Licht, aber auch reichlich Schatten. Auf dem achten Studioalbum des Fünfers überwiegen leider die negativen Aspekte. Zwar legt die Band um Frontmann Phil Labonte mit dem unorthodoxen Opener ´Louder´, dem flotten ´Open Grave´ und dem sehr eingängigen Titeltrack einen passablen Start hin, doch danach driften ATR fast komplett in die Pop-Ecke ab. Neben den viel zu schnulzigen Balladen ´If I´m Honest´ und ´Back To You´ und den sogar für meinen Geschmack zu kommerziellen ´Far From Home´ und ´River City´ ist vor allem die härteste Nummer, das sperrig-lärmige ´Safe House´, ein echtes Ärgernis. Und ein Song wie ´Nothing I Can Do´ passt viel besser zu Five Finger Death Punch. Da kann selbst Top-Producer und Grammy-Gewinner Howard Benson (u.a. Motörhead, In Flames, 3 Doors Down) mit seiner Qualitätsarbeit am Ende des Tages nicht mehr viel rausreißen. Schade!


Uwe "Buffo" Schnädelbach 6.0

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