ReviewAlbum

Band
WOLFPAKK 
Kategorie
Album 
Heft
RH #359 
Titel
Wolves Reign 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
7.0 

AFM/Soulfood (57:00)
Auf Album Nummer vier weichen Michael Voss und Mark Sweeney keinen Deut von der bisherigen Formal ab, ihr Songmaterial, das zwischen Power Metal und Melodic Rock changiert, mit einer Armada von Gastmusikern einzuspielen. Die Resonanzen reichten bisher von „ganz gut“ (Rock-Hard-Reviews) bis hin zu Begeisterungsstürmen in der Melodic-Rock-Presse. Fans der Wölfe verweisen gerne darauf, dass der Pomp- und Experimental-Faktor um einiges unter dem Level von ähnlich organisierten Projekten wie Ayreon oder Avantasia liegt. Das stimmt. WOLFPAKK begnügen sich mit eher traditionellen Songmustern und überfordern den Hörer zu keinem Zeitpunkt. Einige Melodien sind verdammt catchy und dürften bei Helloween- und Freedom-Call-Anhängern grundsätzlich gut reinlaufen. Ungeachtet der guten Gitarrenarbeit und der professionellen Gesangsperformances ist mir die Scheibe allerdings viel zu steril produziert (Keyboards, Drums, Dynamik), vom Biss und Gefühl einer guten Gamma-Ray-Platte ist man meilenweit entfernt. Lediglich das mit Indianergesängen garnierte ´Blood Brothers´ (gewohnt cool: Biff Byford) und der schöne Longtrack ´Mother Earth´, der die Göttlichkeit von Mutter Erde betont, ragen aus der Einheitssoße hervor, der Rest ist trotz des Star-Aufgebots Genrekost von der Stange. Für ein Allstar-Projekt eigentlich zu wenig.


Holger Stratmann 7.0

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