ReviewAlbum

Band
WARBRINGER 
Kategorie
Album 
Heft
RH #359 
Titel
Woe To The Vanquished 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.5 

Napalm/Universal (41:14)
WARBRINGER waren seit ihrem zweiten Album „Waking Into Nightmares“ stets meine Lieblingsband der „New Old School Thrash“-Bewegung, doch nach dem Auseinanderbrechen des „IV Empires Collapse“-Line-ups sah es eine ganze Zeit danach aus, als wäre die Combo am Ende. Mit „Woe To The Vanquished“ ist John Kevill und seiner Begleitmannschaft aus neuen und alten Mitgliedern nun ein grandioses Comeback gelungen. Die fünf Amis greifen sich das Beste aus der von ihr präferierten Thrash-Phase von 1988 bis 1992 heraus und kredenzen somit die perfekte Balance zwischen brutaler Durchschlagskraft und technischer Raffinesse. Oder anders gesagt: Auf „Woe To The Vanquished“ trifft die Aggression von Demolition Hammer und Kreator auf die Virtuosität von Testament und den Groove von Pantera. Aufgelockert wird dieses höllische Gebräu von vereinzelten Blastbeats und komplexen Zwischenparts, was in Kombination mit dem extrem kraftvollen Gesang von John eine perfekte Dualität bildet. Eine Scheibe, die sowohl Kopf- als auch Bauchmenschen anspricht und auf der es viel zu entdecken gibt.


Ronny Bittner 8.5

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