ReviewAlbum

Band
SINNER 
Kategorie
Album 
Heft
RH #359 
Titel
Tequila Suicide 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
7.5 

AFM/Soulfood (39:21)
Mit Thin-Lizzy-Einflüssen hat Mat Sinner schon auf den letzten SINNER-Alben kokettiert, auf „Tequila Suicide“ geht das Urgestein der einheimischen Hardrock-Szene aber noch mal einen deutlichen Schritt weiter, outet sich nicht nur als fanatischer Fan der irischen Rock-Legende (dank Buffos investigativem Interview in dieser Ausgabe wissen wir, dass Mat Phil Lynott sogar mal die Hand geschüttelt hat!), sondern zaubert mit ´Battle Hill´ zusätzlich eine lupenreine Gary-Moore-Hommage, die an dessen „Wild Frontier“-Epoche angelehnt ist, aus dem Hut. Dazu geben Ricky Warwick (Thin Lizzy, Black Star Riders) und Pete Lincoln (The Sweet) Gastspiele beim knackigen Titelstück, und mit Gus G. (Ozzy Osbourne, Firewind) veredelt ein weiterer „Stargast“ mit seinem Gitarrenspiel die Nummer ´Why?´. Stilistisch ist das Album mehr Classic Rock als Hardrock, und mit dem völlig uncheesigen ´Sinner Blues´ ist der Band zudem eine schöne - ihr habt´s erraten! - Blues-Nummer geglückt. Gutes Album!


Thomas Kupfer 7.5

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