ReviewAlbum

Band
MOTHERSHIP 
Kategorie
Album 
Heft
RH #359 
Titel
High Strangeness 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
6.0 

Heavy Psych/Cargo (33:46)
Was auf zwei Alben richtig ist, kann auf dem dritten nicht ganz falsch sein - straighter Pentagram-artiger Old-School-Doom, der sich dann und wann mit einem Schuss Starkstrombrause frisch macht. Der titelgebende Opener verlässt gleich mal die Umlaufbahn, ergeht sich in halbwegs meditativer Melodieseligkeit. Danach kommen sie aber ganz profan zur Sache. Die Gebrüder Juett an Bass und Gitarre bolzen synchron ihre mitunter verschleppten, aber dennoch nicht undynamischen Riffs und shouten sich mehr schlecht als recht an eine Melodie heran. Zu Hooks, die den Namen verdienen, reicht es dieses Mal nicht. Erst ´Eternal Trip´, noch so ein ansprechend spaciges Instrumental, hält wieder etwas reinen, unversehrten Schönklang bereit. Sie hatten drei Jahre Zeit für neue Songs, dennoch wirkt „High Strangeness“ noch nicht fertig ausformuliert.


Frank Schäfer 6.0

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