ReviewAlbum

Band
MORAST 
Kategorie
Album 
Heft
RH #359 
Titel
Ancestral Void 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
7.5 

Totenmusik/Ván (35:37)
Spürnasen kennen MORAST von ihrer gemeinsamen Bathory-Huldigung mit Ultha, das erste Album der aus dem Sludge und Hardcore stammenden Musiker (Serpent Eater, Grim Van Doom, Union Sleep...) bewegt sich in ähnlich rohen Gefilden wie Quorthons Debüt, auf dem ihr Split-Beitrag ´Armageddon´ enthalten war, bloß dass sie das Tempo drosseln und im wahrsten Sinn des Wortes Black Doom spielen. Was „Ancestral Void“ auszeichnet, sind seine hypnotischen Melodien und subtilen Harmonien, welche die Songs zwar nicht „schön“ klingen lassen, aber einen eventuell abstoßenden Effekt verhindern, der die Scheibe nur etwas für Spezialisten machen würde. Sicherlich muss man auf Bleifuß stehen, um Gefallen daran zu finden, aber der Stoff ist auch deshalb mehrheitsfähig, weil auf der tödlichen Seite aktuell Sachen wie „Gothic“ und „Turn Loose The Swans“ wiederentdeckt werden. Zeitlos zähfließend, das.


Andreas Schiffmann 7.5

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