ReviewAlbum

Band
CUT UP 
Kategorie
Album 
Heft
RH #359 
Titel
Wherever They May Rot 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
9.0 

Metal Blade/Sony (38:23)
„Forensic Nightmares“ war ein überragendes Debütalbum, das wie eine Bombe in der Death-Metal-Szene einschlug. Die spannendste Frage war, ob CUT UP dieses Niveau mit dem Nachfolger halten können. Und ob sie können: „Wherever They May Rot“ setzt in Sachen Brutalität und Geschwindigkeit gar noch einen drauf. Die Schweden machen keine Gefangenen und hauen mit ´From Ear To Ear´, ´Necrophagic Madness´ und ´Behead The Dead´ erst mal drei rasende Songs raus, die alles und jeden plattwalzen. Die stets unterschwelligen Slayer-Einflüsse lassen die Gedärme vibrieren, der Groove in ´Behead The Dead´ lässt dich einfach nur ausrasten. Danach folgt mit dem Titelsong einer der absoluten Höhepunkte dieses von Dan Swanö soundtechnisch fantastisch in Szene gesetzten Albums. CUT UP setzen auf Dynamik und verschärfen das Tempo immer mehr, ehe der Song wieder in ekstatische Raserei mündet. Dabei baut man wie selbstverständlich mitreißende Harmonien ein, alles wirkt wie aus einem Guss. CUT UP sind eine bestens geölte Death-Metal-Vernichtungsmaschine, an der sich jede weitere Genre-Kapelle des Jahres messen lassen muss. Sensationell!


Patrick Schmidt 9.0

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